Hallo zusammen,

habe gerade nach einer Ewigkeit wieder meine Seite aufgemacht und mit Schrecken festgestellt, dass der letzte Post schon irre lange her ist…

Das kommt daher, dass ich eh kein Blogmonster wie Daniel bin und in letzter Zeit auch allerhöchstens mal einen Artikel bei ihm verbreite😉

Also schaut einfach öfter bei Daniel Daddelt vorbei, da gibt es wenigstens interessante Sachen zu lesen🙂

Liebe Grüße,

Nina

Ich wünsche allen ein frohes Neues Jahr!

2010 ist das Jahr des Tigers 虎. Die Japaner feiern jetzt schon das neue Jahr, die Chinesen richten sich jedoch nach dem Mondkalender und feiern erst im Februar.

Im Tiger-Zeichen geborene Menschen sind sensibel, emotional und nachdenklich. Allerdings neigen sie auch zu Ungeduld. Sie haben jedoch auch Mut zum Risiko und sind sehr erfolgsorientiert. Tiger sind misstrauisch stehen aber auch für Mut und Tapferkeit. Sie sind die geborenen Anführer.

Das Tiger-Jahr 2010 soll ein dynamisches Jahr voller plötzlicher Gelegenheiten, unerwarteter Ereignisse und wagemutiger Taten werden. Das Jahr strotzt nur so vor Energie für neue Anfänge – und ist voll wilder Entschlossenheit diese auch zu einem Erfolg zu machen.

Naja, mal schaun was uns das neue Jahr so bringt🙂

Glee

Ich habe mal wieder eine neue Lieblingsserie, Daniel mag sie nicht sonderlich, aber ich kann nicht mehr ohne sie: „Glee“.

In Glee geht es um eine ganz normale amerikanische Highschool, an der die üblichen Klischees herrschen:

Die Cheerleader und Footballspieler sind natürlich total beliebt, andere Clubs können dagegen einfach nicht anstinken. Jedoch gibt es einen ambitionierten Lehrer, der während seiner Zeit hochbegeistert vom „Glee-Club“ war. Das ist sowas wie ein Musical/Chor-Club, man singt mehrstimmig und macht dazu eine schicke Performance. Den Ausdruck „Glee“ benutzt man z.B.  im Zusammenhang mit: vor Freude kreischen: „to squeal with glee“.

Um aus seinem tristen Alltag herauszukommen möchte dieser Lehrer, Will Schuester, den Glee-Club wiederbeleben und fängt an Leute dafür zu casten.

Anfangs melden sich jedoch nur die Außenseiter-Schüler, die zwar alle hochbegabt sind, in der Schule aber nichts mit den prestigereichen Clubs zu tun haben. Einer sitzt im Rollstuhl, der andere ist schwul, Mercedes singt zwar wie eine junge Gospelröhre hat aber Übergewicht, eine andere lispelt und dann gibt es da noch Rachel, die jeden Tag einen Slushie ins Gesicht geschüttet kriegt, weil sie so dermaßen unbeliebt ist.

Am wichtigsten sind bei Glee natürlich die Songs, die Schauspieler sind alle hochbegabt und performen Klassiker und natürlich auch neue Musical Stücke.
Ab und zu werden auch zwei komplett unterschiedliche Songs zusammengemischt.

Hier mal ein paar meiner Lieblingssongs:

Viel Spaß mit Glee🙂

Daniel hat sich heute richtig ins Zeug gelegt und einen tollen Artikel über unsere Turm-Touren quer durch Japan geschrieben! Ich war ja zeitweise nicht so begeistert von den Türmen und hab unten immer gemeckert, weil Daniel wirklich auf JEDEN Turm hochwollte😉 Aber im Endeffekt war die Aussicht immer super,wir konnten auch immer geniale Fotos machen, weil wir immer gute Zeiten abpassten. Für solche Turmbesuche eignet sich natürlich immer der Zeitraum: circa eine Stunde vor Dämmerung bis irgendwann wenn es schon dunkel ist, um wirklich alle möglichen Facetten und Lichteffekte einzufangen😉

Hier geht’s erstmal zu Daniels coolem Artikel mit den schönsten Turm Fotos unserer Reise: Daniel daddelt auch auf Türmen

Ich kann nur sagen, die Japaner haben’s echt drauf mit Türmen, jeder Eintritt lohnt sich🙂

Tjajaaa, so lang ist das mit dem Blog und der Honeymoon Reise schon her🙂 Ein paar Zeilen hatte ich noch zu Tokyo geschrieben… Hier also mein angefangener Kurzbericht zu den letzten Tagen ^^:

Wir sitzen grade im Zug zum Narita Flughafen und ich wollte noch eben die Ereignisse der letzten Tage aufschreiben. Hier ists zwar nicht so bequem wie auf der Shinkansen Fahrt, aber wir freuen uns trotzdem, dass wir all unser Gepäck erstmal im Zug haben ^^.

Als wir nach unserer Fahrt von Osaka wieder in Tokyo ankamen konnten wir direkt wieder im Kimi einchecken und uns erstmal noch ein wenig ausruhen.

Gegen fünf wollten wir uns mit Christiance in Soka treffen, meinem zu Hause während des Auslandssemesters. Auf unserem Weg zum Shimizu Mansion (dem Apartment-Hause von damals) kamen wir an allen möglichen Läden vorbei, die mir immer noch in guter Erinnerung waren. So viel hatte sich in den zwei Jahren gar nicht verändert. Ok, die eine Spielhalle am Bahnhof war weg, aber dafür war der kleine Videospiel Laden noch da, in dem wir natürlich erstmal gucken mussten, ob es dort immer noch so gute Angebote wie damals gab.

Unser Ziel war natürlich ein Restaurant und zwar das gute Yakiniku Haus, in dem ich und Jenny damals unzählige Male gespeist hatten. Yakiniku ist noch so ein weiteres Action Essen. Man sitzt an einem Tisch mit einem integrierten Grill, aber nicht so wie bei Okonomiyaki. Es ist eher so ein runder BBQ Grill. Dann kann man sich viele verschiedene Fleischsorten bestellen und locker drauflos grillen. Es war natürlich so lecker wie immer, natürlich ist es dort auch nicht so günstig wie an einer Ramen Bude, aber dafür kriegt man auch exzellentes Fleisch.  Wir haben Christiane natürlich eingeladen, immerhin konnte ich die ganze Zeit meinen  Trolli bei ihr abstellen und sie hat uns ihren tollen Reiserucksack geliehen. Während der Rundreise hab ich das Ding wirklich zu schätzen gelernt. Einfach unglaublich wieviel Kram man da reinbekommt. Ich weiß nur nicht, ob der mir für einen Japanurlaub auch reichen würde. In den Trolli krieg ich natürlich viiiiiel mehr Kram ^^.

In Soka waren wir dann natürlich noch in dem super Süßigkeiten Laden! Wir nannten ihn damals immer liebevoll „Okashiland“, (Okashi heißt auf japanisch Süßkram) natürlich heißt das Ding ganz anders, aaaaber egal!

Christiane war von der riesigen Auswahl (vor allem Tee ^^) ganz begeistert, dort gibt es auch Unmengen an Importartikeln. Ich bekam erstmal meine Hello Kitty Wundertüte, die sich natürlich wieder wunderbar für diverse Mitbringsel eignet ^^ War auch jede Menge Mist drin, aber im Großen und Ganzen hab ich schon Glück gehabt.

Zurück am Bahnhof tranken wir bei Starbucks mal wieder einen leckeren Matcha Frappuccino und packten unsere neueste Errungenschaft aus. In Japan gibt es endlich mal sowas ähnliches wie Ü-Eier. Sehen genauso aus, schmecken natürlich nicht ganz so gut, aaaaber es sind Mario Figürchen drin! Ist wahrscheinlich auch grade nur so eine spezielle Edition, aber wir waren happy ^^

Weiter gings wieder nach Kameari, zu Christianes zu Hause zum Koffertausch. Ich musste mich leider vom Rucksack verabschieden, aber dafür hatte ich meinen Trolli wieder, auch gut ^^ Ab jetzt konnten wir nämlich endlich weder shoppen gehen! Während der Rundreise ging das ja schlecht…

Wir erwischten zum Glück den letzten Bus nach Hause und kamen erst ziemlich spät wieder im Kimi an.

Am nächsten Tag fuhren wir erstmal nach Roppongi. Ich wollte Daniel das „neue“ (auch schon wieder zwei Jahre alt…) hightech Kaufhaus „Tokyo Midtown“ dort zeigen. Da Sonntag war wars natürlich ziemlich voll, aber wir wollten dort sowieso nix kaufen.Dort gibt es eigentlich viele Edelmarken, also eher nix für uns…Dann wanderten wir los in Richtung Omote Sando. Christiane hatte uns von einem weiteren Spielzeugladen erzählt, den wir uns unbedingt angucken mussten. Der Weg war schon ein wenig weiter, aber in Tokyo ist es eigentlich kein Problem die Gegend zu Fuß zu erkunden. Es gibt dort zur Not auch so viele Bahnhöfe, dass man, wenn man gar keine Lust mehr hat, einfach in die nächste Bahn einsteigen kann, die einen mit Sicherheit an einen günstigen Umsteigeplatz bringen kann.

Auf der großen Einkaufsstrasse, der Omote Sando angekommen (dort gibt es sogar seit neuestem ein riesiges H&M!) gingen wir erstmal in den Oriental Bazar und kauften schon ein paar typisch japanische Souvenirs ein. Z.B. ein wunderschönes Wandbild mit einem japanischen Schloss zur Kirschblüte. Die Bilderrollen gabs natürlich, ganz nach japanischem Service, direkt dazu, dass wir uns schonmal um den Transport keine Sorgen mehr machen mussten.

Dann gingen wir erstmal Essen, nach dem ganzen Gelatsche war Daniels Zucker natürlich längst im Keller. Direkt nach dem Bazar gab es ein „Shakeys“. Bis jetzt hatte ich mich immer davor gestreubt dort zu essen, dort gibt es Pizza und Nudeln, aber eigentlich war es mir immer zu teuer. Nachmittags gibt es dort aber ein günstiges All you can Eat Angebot, also gaben wir dem Laden eine Chance. Die Pizza und Nudeln waren echt gut, nur seltsam, dass es dort auch süße Pizzen gab! Zuerst dachte ich, dass es Crepes wären, aber es war der ganz normale Pizza Teig, dann aber mit Erdbeeren, Bananen, Schokolade oder Marshmallows belegt. Wir probierten ein Stück, aber es war definitiv zu süß!!

„Kiddy Land“, der zweite große Spielzeugladen erinnerte uns sehr an den Store in Ueno. Es war schon ein ziemlich ähnliches Angebot und natürlich rappelvoll, weil es Sonntag war, aber wir hatten unseren Spaß und ließen uns viel Zeit den Laden von oben nach unten zu erkunden. Vor allem die bunten Yoshis hatten es uns angetan🙂

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….Das war alles, was ich im Zug zum Flughafen hin noch geschafft habe, vielleicht schreibe ich irgendwann nochmal unsere weiteren Erlebnisse, denn wir haben noch viiiiel in den letzten Tagen in Tokyo erlebt ^^