Erst einmal herzlich willkommen in meinem neuen Blog! Ok, den Text konnte ich zum Glück übernehmen, aber das Aussehen hat sich leicht verändert. Nach Anikas Tip mit den Flicker Fotos wollte ich eigentlich nur WordPress updaten, aaaber es war dann schließlich einfacher noch einmal auf wordpress.com selber anzufangen. Hier ist der nämlich automatisch auf dem neuesten Stand und die Kooperation mit Flicker funktioniert echt gut. Ihr seht jetzt immer unten links die neuesten Flickr Fotos, die ich hochgeladen habe.

Die Fahrt nach Beppu war eigentlich sehr locker, wir mussten erstmal wieder zurück nach Fukuoka, also Hakata Station und dann weiter auf die andere Seite der Insel, über Kokura nach Beppu. Kokura war eigentlich das Hauptziel für die zweite Atombombe, aber über Kokura war an diesem Tag eine zu dichte Wolkendecke, dass man sich für Nagasaki entschied. Das interessante an der Bahnfahrt über Kokura waren die Japaner, die auf einmal alle in der Bahn aufstanden und ihre Sitze umdrehten. Die Bahn fährt nämlich in den Bahnhof ein, um dann in umgekehrter Richtung wieder herauszufahren und da alle Japaner immer in Fahrtrichtung sitzen müssen drehen sie sich eben die Sitze um. Das klappt übrigens in den meisten japanischen Zügen, so dass man sich auch locker einen schönen Vierersitz basteln kann. Das machen Daniel und ich häufig, dann kann man auch mal die Beine hochlegen ^^.

In Beppu angekommen suchten wir erst einmal die Herberge. Sie lag etwas unterhalb des Bahnhofs und ziemlich in der Nähe von einem großen Shopping Center, was ich noch von meinem Aufenthalt mit Miriam in Beppu kannte. Unser Zimmer war ziemlich groß, aber das mit den Betten hatten wir uns anders vorgestellt! Auf einmal stand da ein Hochbett im Zimmer! Es war zwar ein japanischer Raum wie bestellt, aber irgendwie hatte ich mir das ganze anders vorgestellt 😉 naja, nach kurzem Suchen fanden wir dann doch noch ein paar Futons in einem Schrank und bauten uns kurzerhand ein japanisches Bett. Wir mussten die Sachen zwar etwas zusammenschieben und hatten jetzt nicht mehr ganz so viel Platz, aber das klappte schon irgendwie. Das schlimmste in Beppu war: es war auf einmal saukalt geworden! Das ganze Zimmer war eisig, ich schmiss also sofort die Klimaanlage auf volle Pulle an, damit wir das bis abends irgendwie warm bekommen konnten.

Ganz irre war, dass vor unserem Fenster ein riesiger Schwarm Vögel auf den Stromleitungen sass. In Japan verlaufen diese ja überirdisch und es hatten sich mindestens 100 Vögel vor unserem Fenster aufgestellt, erinnerte doch schon ein wenig an „Die Vögel“!.

Wir machten uns also erstmal auf zu einem kleinen Erkundungsgang, wir liefen zum Meer, Beppu liegt in einer wunderschönen Bucht, dann sahen wir den ziemlich hässlich und klein geratenen Beppu Tower (darin war wohl das Nest der Vögel, hier wurd wohl wirklich der Horrorfilm gedreht!) und zum Schluss gingen wir dann noch im Einkaufscenter gucken. In einer kleinen Einkaufsstrasse in der Nähe gingen wir erstmal Okonomiyaki essen, diesmal wurden uns die „Pizzen“ wieder gemacht, der ganze Laden war eher eine Art Surfshop aber die Musik war richtig klasse.

Am nächsten Tag fuhren wir zum Takasakiyama. Gegen 1930 lebten in der Umgebung von Beppu und Oita zahlreiche wilde Affen, die sehr oft in die Städte kamen um dort Lebensmittel zu plündern und Chaos zu stiften. Irgendwann beschloss man, dass man die Tiere auf den hohen Berg Takasaki scheuchen wollte um sie dorthin umzusiedeln. Man fütterte sie also gezielt und die Affen lebten sich dort ein und verschonten die Dörfer.

Mittlerweile gibt es auf diesem Affenberg circa 1500 Affen. Es sind japanische Makaken, die täglich gefüttert werden (jede halbe Stunde Snacks, zweimal am Tag rohe Kartoffeln) und um die man einen kleinen Park gebaut hat. Wir fuhren also mit der Baby-Affen Monorail Bahn den Berg hoch und dort erwarteten uns ca. 700 Affen, davon 150 Babys. Es ist einfach nicht zu beschrieben, wie man sich unter so einer Menge von Affen fühlt. Natürlich sehen die Affen andauernd Menschen, sie sind zwar nicht zahm, aber sie sind an Menschen gewöhnt und lassen einen auch halbwegs in Frieden 🙂 Außerdem gibt es jede Menge Personal, die darauf aufpassen, dass man keinen Mist mit den Affen anstellt. Uuuund natürlich gibt es noch unzählige Leute, die die Affenscheisse wegfegen ^^, bei so vielen Leckerlies sammelt sich da schon einiges an.

Wir waren die ganze Zeit nur am Staunen und Fotos machen, wir haben so viele gute Fotos geschossen, man kann die gar nicht alle ins Internet stellen. Direkt neben dem Affenhügel gibt es noch ein großes Aquarium, wir hatten auch zuerst überlegt dort hinein zu gehen, aber wir wollen lieber in Osaka in das größte Aquarium Japans besuchen.

Abends waren wir noch in einem weiteren Family Restaurant essen. Die Dinger gibts wirklich überall und man kann sich darauf verlassen, dass man dort immer etwas gutes zu essen kriegt ^^.

Am nächsten Tag standen wir schon eher auf, denn wir hatten viel vor. Zuerst liefen wir zum Bahnhof um uns das Tagesticket für den Bus zu besorgen. Für Studenten kostete das ganze auch nur 700 Yen (etwas über fünf Euro, der Yen steigt und steigt leider, aber jetzt können wir eh nix mehr dran ändern). Man hat damit sehr viele Vergünstigungen und kann den ganzen Tag innerhalb des Stadtgebiets rumkurven.

Bevor ich jetzt weiterschreibe muss ich erst einmal etwas grundlegendes zu Beppu erklären. Man spricht immer von Beppu als der „dampfenden“ Stadt. Unter Beppu gibt es zahlreiche heiße Quellen, auf Kyushu gibt es ja auch sehr viele aktive Vulkane. Man kann sich in Beppu zum Beispiel in den heißen Sand einbuddeln lassen, das haben Miriam und ich ja vor fünf Jahren mal gemacht. Wer damals die Japan-Reisesendung mit Bastian Pastewka gesehen hat und sich noch dran erinnern kann, der hats auch gemacht 😉

In Beppu gibt es jetzt zweierlei heiße Quellen: Onsen und Jigoku. Onsen sind die evtl. Bereits bekanntne heißen Bäder, die es generell überall in Japan gibt, von ihrer Temperatur variieren, aber eigentlich immer schön warm bis fast zu heiß sind und in denen man sich irre gut erholen kann. Man sollte sie jetzt nicht mit den Jigoku, den „Höllen“ verwechseln, diese sind eine Besonderheit von Beppu, dort gibt es sehr viele davon. Diese sind viel zu heiß zum Baden, oder haben einen viel zu hohen PH-Gehalt, manche sogar den von Magensäure.

Von der Stadt selber werden acht besondere Höllen angepriesen, daher gibt es natürlich auch hierfür ein kleines Rabattheftchen für 1800 Yen zu kaufen (eigentlich 2000 aber wir haben ja das Tagesticket für Busse, was uns auch Vergünstigungen bietet), mit dem man alle acht Höllen besuchen kann. Jede Hölle kostet einzeln 400 Yen, es lohnt sich also wenn man alle sehen möchte.

Zuerst waren wir in der Tatsumaki Jigoku, dort gibt es einen Geysir, der ungefähr alle 20 m aus dem Boden schiesst. Wir waren zu einer guten Zeit dort und mussten nicht lange warten. Direkt dort in der Nähe gibt es die „Bluthölle“ Chi no Ike Jigoku. Das Wasser dieser Hölle sieht ganz rot aus, bei näherer Betrachtung merkt man aber, dass sich unter dem Teich nur eine rote Lehmschicht befindet. Dadurch wirkt die Hölle blutrot. Dort trafen wir ein nettes japanisches Ehepaar. Der Mann war ganz begeistert von der Tatsache, dass wenn er die Glut seiner Zigarette in die Nähe der Hölle blies dort ganz viel Dampf auftrat. Den Trick sahen wir an dem Tag noch ein paar mal, war aber immer wieder gut 😉

Nach diesen beiden Höllen fuhren wir mit dem Bus erst einmal in die andere Höllengegend. Dort liegen die anderen sechs wichtigen Höllen fast direkt beieinander. Wir waren zuerst in der Kamado Jigoku, der „Kochherd“ Hölle. Als großes Wahrzeichen der Hölle gilt eine große Oni (Teufel)-Statue, mit einem riesigen Kochtopf. Früher wurden in den Quellen dieser Hölle immer Lebensmittel gekocht, daher der Name. Es gab dort auch die berüchtigten Jigoku Eier zu essen an denen ich mich versuchte. Die Eier werden wirklich direkt über dem Dampf einer Hölle gekocht und gelten als gesundheitsfördernde Spezialität. Aber sie schmecken einfach nur furchtbar!! Der Schwefel kam doch ganz gut durch und auch die Farbe war nicht wirklich sehr appetitlich. Aber ich hab das Ei ganz runterbekommen, mit viel Salz und auch Soyasosse. Daniel hat das ganze natürlich mit der Kamera kommentiert 😉

Der Regen wurde immer stärker, aber wir wanderten tapfer weiter zur Meeres-Hölle, der Umi Jigoku. Der Dampf der dort aufstieg war einfach unglaublich und das blaue Wasser erinnerte einen wirklich ans Meer. Dort versuchten wir uns dann an einer weiteren Höllen-Delikatesse, dem in der Hölle gekochten Pudding, welcher wirklich mal lecker war.

Die nächste Hölle besichtigten wir im Schnelldurchlauf, weil es einfach viel zu sehr nach Schwefel stank. Die Shaven Monks Head Hölle (irgendwas mit Bozu Jigoku), besteht eigentlich nur aus ein paar Schlammhöllen, die alle furchtbar stinken. Die nächste Hölle war die Yama-Jigoku (Berghölle), die aber eigentlich selber keine Besonderheit hat, aber mit einem Tierpark wirbt. Warum es dort aber Affen, ein Nilpferd und sogar einen Elefanten gibt kann ich irgendwie nicht verstehen. Die Tiere sahen irgendwie nicht sehr glücklich mit ihrer Situation aus und der Elefant wirkte vollkommen deplaziert. Verglichen mit den Affen vom Takasakiyama taten mir diese nur leid und wir gingen schnell wieder raus zur nächsten Hölle, der Oni-Yama Jigoku. Hier gab es wieder dasselbe Phänomen, in dieser Bergteufel Hölle gibt es über 100 Krokodile, bzw. Alligatoren. Natürlich waren die nicht sehr aktiv bei dem Wetter, aber von den Verhältnissen sah es schonmal besser aus als bei der vorigen Hölle.

Endlich die letzte Hölle, die Shiraike Jigoku, die weisse Hölle. Auch hier gab es wieder einige Fische in Aquarien zu bestaunen (warum auch immer…) darunter Piranhas und noch mehr „Men-Eating-Fish“ Viecher…

Insgesamt war die Höllentour doch sehr lohnenswert, der Regen nervte eigentlich erst ab der sechsten Hölle oder so und es machte richtig Spaß die unterschiedlichen, dampfenden Höllen zu bestaunen.

Wir hatten irgendwo gelesen, dass es in Beppu ein ziemlich lustig bis interessantes Sex-Museum geben sollte. Daniel wollte natürlich unbedingt rein und zum Glück fanden wir es auch ziemlich schnell, es liegt nämlich auch in der Gegen mit den sechs berühmten Höllen. So viel tolles kann ich darüber nun nicht berichten, eigentlich war ich eher ein wenig enttäuscht wie schnell wir da durch waren. Natürlich gab es ein paar lustige Sachen zu sehen, aber ob sich das Geld dafür nun wirklich gelohnt hat??

Danach fuhren wir mit dem Bus in die andere Gegend Beppus, einmal quer durch zu den nobleren Hotels. Im Suginoi Hotel, einem 5 Sterne Hotel sollte es ein richtig cooles Schwimmbad geben und da wir schon immer mal in sowas in Japan reinwollten machten wir uns auf den Weg. Leider brachte uns der Bus nicht direkt zum Hotel, daher musten wir den Berg hochlaufen. War ein ganz schönes Stück, aber eigentlich wars die Sache wert! Das Hotel hat mehrerre Spaß-Angebote, das Schwimmbad, eine Bowling halle, einen riesigen Onsen-Betrieb (mit einem Onsen direkt auf dem Dach des Hotels, man soll eine irre Aussiccht haben…), einem eigenen Einkaufscentrum mit McDonalds und einer Namco Spielhalle. Erwartet man gar nicht, wenn man den Berg hochstiefelt, in dieser Gegend gibt es nämlich eigentlich gaaaar nix.

Das Schwimmbad hatte zwar nicht mehr lange auf, aber wir wollten trotzdem rein, der lange Aufstieg sollte nicht umsonst gewesen sein. Direkt am Eingang bekamen wir ein Gummiarmband, erinnerte mich an eine altmodische Digitaluhr, mit einem Barcode und einem Schlüssel für das Schliefach in der Umkleidekabine. Den Schlüssel konnte man einklappen, nicht so nervig, wie bei den deutschen Schwimmbadbändern. Daniel musste in den zweite Stock, ich in den dritten. Bevor ich in den nächsten Raum ging musste ich natürlich die Schuhe ausziehen. Eine Dame zeigte mir direkt den Weg zu meinem Schließfach, es gab eine endlose Reihe an Fächern….

Die Umkleidekabinen waren perfekt ausgestattet, erstmal gab es ein eigenes Make-Up Zimmer für danach, dann gab es unzählige Föns und auch Bürsten standen direkt zur Verfügung. Diese lagen in kleinen Sterilisationsschränken, Japaner denken echt an alles. Die Umkleiden waren so anders als in Deutschland, überall Teppich und der ganze Raum war schon aufgeheizt. In den Duschen gibt es nur einzelne Duschkabinen, jede natürlich mit Shampoo + Spülung und Duschgel ausgestattet und auch auf dem Weg ins Schwimmbad lag irgendein Teppich, der die Feuchtigkeit direkt aufnahm.

Im Schwimmbad selber war von rutschigen Flächen (obwohl überall Gefahrenschilder deswegen standen) keine Rede. Der Boden selber konnte irgendwie gar nicht glatt werden und wenn doch lagen überall noch Schaumstoffmatten herum. Das Becken war richtig groß und erinnerte irgendwie an das Meer. Es war sowieso ein kleines Wellenbad eingearbeitet, dafür war das Becken natürlich auch nicht so tief. Dazu gab es dann noch eine kleine Höhle, mit einer irren Strömung (wir sind natürlich falsch herum gelaufen bzw. geschwommen immer gegen die Strömung ^^) und mehrere Wasserrutschen. Der Außenbereich hatte jetzt im Dezember leider nicht mehr aus, schade, in den Whirlpool wär ich gerne gegangen.

Wir gingen natürlich zuallererst auf die Rutschen. Die erste hieß „Grand Roulette“ und die japanischen Bademeister davor erklärten uns mit Hand und Fuß wie wir uns benehmen sollten. Irgendwie realisierten sie nicht, dass ich japanisch konnte also liess ichs einfach gut sein. Ein wenig wunderten wir uns schon als wir Ohrstöpsel bekamen, aber taten diese bereitwillig rein. Daniel musste natürlich auch seine Brille abnehmen, ein SEEEEHR guter Ratschlag, wie sich später herausstellte. So, jetzt muss ich dieses Höllending irgendwie beschreiben. Im Grunde genommen baut man durch eine kleine Rutsche eine irrsinnige Geschwindigkeit auf und landet dann in einem überdimensionalen Trichter. Man rutscht in diesem Trichter dann in einer noch höheren Geschwindigkeit am Rand entlang, wird langsamer und fällt anschließend durch das Loch in der Mitte in das Wasserbecken.

Ich hatte TODESANGST! Ja wirklich, die, die mich aus meiner Kindheit kennen, wissen dass ich schon immer so meine Probleme mit Schwimmen und Wasser hatte, aber in diesem Ding hatte ich eine so heftige Angst, wie noch nie zuvor!! Nachdem Daniel gerutscht war und ich oben stand hätte ich einfach noch eine Sekunde länger warten sollen und darüber nachdenken sollen, dann wär ich glaub ich gar nicht gerutscht ^^ aber bei Daniel sah das ganze so locker aus… erst als ich durch die erste Rutsche sauste bereute ich meine Tat.

Als ich endlich durch das Loch flutschte begriff ich warum wir Ohrstöpsel drinhatten. Mein rechter war anscheinend nicht richtig drin gewesen und es knallte einfach nur in meinem Ohr, ich stieß unten mit den Füßen leicht an den Boden und kam wieder an die Oberfläche. Der Bademeister hielt mir direkt einen Köcher oder so entgegen, an dem ich mich festhalten konnte. Ich war nämlich ziemlich orientierungslos, das war wohl normal so ^^ Ich kam also endlich aus diesem Becken raus und hatte tierische Schmerzen wegen des Wassers in meinem Ohr. Naja, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert, das Wasser kam während der nächsten nacht raus, aber der Schock von dem Ding wardoch noch sehr groß ^^.

Eine der vier „normalen“ Rutschen war leider nicht in Betrieb, aber die anderen mussten wir natürlich auch ausprobieren. Zwei davon durften wir nur mit Ringen befahren, wir nahmen uns natürlcih den Doppelring und stiegen die Treppe hoch. Die nächte Rutsche war stockfinster und irre schnell. Japanische Rutschen sind einfach wahnsinnig!! Wir wären fast umgekippt, aber ich konnte uns irgendwie in diesem Gummiboot nach unten lenken, bei der Ankunft im Becken rutschen wir aber raus.

Die nächste Rutsche war eine ganz normale. Also ohne Ring, nur man selber und der Bademeister zeigte uns, wie wir darin fahren sollten: ganz auf den Rücken legen und die Arme hinter den Kopf verschränken. Zuerst dachten wir ja noch die wäre jetzt mal harmloser, aber man rauscht da in einer unglaublichen Geschwindigkeit durch, am Ende nimmt man nochmal richtig Speed auf und fliegt in das Becken hinein.

Die letzte war wieder mit dem Reifenboot und beim ersten Versuch flogen wir direkt am Anfang in einer Kurve aus dem Boot hinaus und kamen dann separat unten an. Die Bademeister lachten uns schon etwas aus, wir versuchten es aber direkt noch einmal und tadaaa, perfekte Landung unten, wir saßen sogar noch im Becken in unserem Bötchen. Dafür kriegten wir dann auchh Applaus von den Japanern, schon komisch, wenn auf vielleicht insgesamt 10 Leute in dem Schwimmbad 15 Bademeister kommen ^^.

Den Rest der Zeit genossen wir chillig im großen Becken, bis dass wir um halb sechs mit der Melodie von „Auld lang Syne“ zurück in die Umkleidekabinen verwiesen wurden. Zurück nahmen wir diesmal aber den Bus, der Weg zur Station war doch noch ziemlich weit.

Zurück im Hotel gruben wir uns durch den Berg an Postkarten und fingen schonmal an zu adressieren. Wir müssen glaub ich über 70 Stück diesmal schreiben, da kommt noch ziemlich viel Arbeit auf uns zu 😀

Advertisements