Jetzt habe ich so lange nichts mehr in den Blog geschrieben, es gibt so einiges nachzuholen…. Osaka ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich kriege das bestimmt noch alles auf die Reihe 😉

Osaka ist ziemlich groß, ok, nicht so groß wie Tokyo, aber eigentlich auch schon riesig. Es Bevölkerungsmässig ist es zwar „nur“ an dritter Stelle, hinter Tokyo und Yokohama, aber das merkt man irgendwie gar nicht. Es gibt mehrere größere Bahnhöfe in Osaka, der Shinkansen hält immer an der Station Shin-Osaka (das ist der neue Bahnhof), dann gibt es noch Osaka Station, die allerdings nur auf JR Seite so heißt, wenn man mit der Metro fährt heißt das ganze Umeda Station. Und dann gibts noch nen ziemlich großen Bahnhof im Südteil von Osaka, nämlich Umeda.

Musste mir das mal aufschreiben, ich vergess das nämlich selber immer wieder, wenn ich mal längere Zeit nicht da war 😀

Unser Hotel lag 20 Minuten mit der Metro von Shin Osaka entfernt, also überhaupt keine Probleme mit mehrfachem umsteigen oder so. Es gibt in Osaka auch eine JR Linie (mit JR konnten wir ja kostenlos fahren, dank des Railpasses), unser Hotel lag sogar auch an der, aber die hat leider keine direkte Verbindung zu Shin-Osaka.

Naja egal, also lustig war, dass es zwei Hotel Chuos direkt nebeneinander gab. Ich hatte das schon irgendwo gelesen, dass die anstatt sich zu erweitern einfach ein zweites Hotel dazu gemietet hatten, mir war ja auch klar in welches wir mussten, aber irgendwie schon seltsam 😉

Unser Zimmer war eigentlich sehr schön. Ein sehr sauberer Tatami Raum (damit kann man eigentlich nicht viel falsch machen, deswegen nehm ich das so gerne), eine eigene kleine Badezimmer-Kammer und Futons auf dem Boden. Ich hatte das ja eigentlich extra so ausgesucht, aber ich muss gestehen, dass mir das Bett in Beppu eigentlich doch ganz gut gefallen hat 😉

Wir hatten außerdem noch Internet auf dem Zimmer (mit Kabel, mal was ganz neues ^^) und einen Fernseher mit Video on Demand Anlage.

Am ersten Abend gings erstmal direkt nach Den-Den Town. Den steht im japanischen für Elektrizität, also ist Den-Den Town das Akihabara Osakas, das Elektronikviertel ^^.

Unser Hotel war nur 10 Minuten von Den-Den Town entfernt. Dieses Viertel ist längst nicht so grell und bunt wie Akihabra, es gibt viel mehr kleine, einzelne Läden, aber es ist doch ziemlich übersichtlich, einfach eine lange von beiden Seiten überdachte Straße.

Traurig, aber wahr, wir wollten uns einfach nichts kaufen. Irgendwie hatten wir wirklich schon alles in Deutschland…

Am nächsten Tag ging es zuerst mit der Ringlinie zum Schloss von Osaka. Dies spielte eine wichtie Rolle in der japanischen Geschichte (zur Tokugawa Zeit). Es galt eigentlich als uneinnehmbar, wurde aber natürlich trotzdem mehrfach eingenommen. Es ist auch eigentlich nur der Nachbau von Schloss Osaka, das darf man der Burg aber nicht verübeln, ich glaube sie wurde so oft zerstört, egal ob durch Plünderung oder Blitzeinschläge, irgendwie mussten die Japaner das Ding andauernd wieder neu aufbauen…

Als wir schon einmal in Osaka waren wurde uns geraten Schloss Osaka lieber nicht anzuschauen, wenn wir eh nach Himeji wollten. Ok, Himeji Castle ist wirklich das bis jetzt schönste, was ich gesehen habe, aber die Burg in Osaka macht auch einiges her. In den Schlosspark kommt man kostenlos und kann so schon einige tolle Fotos von der Burg schießen. Wir bezahlten aber trotzdem noch den Eintritt, um mehr über die Geschichte zu erfahren und einen tollen Ausblick von der Plattform zu bekommen.

Nach Schloss Osaka fuhren wir weiter nach Osaka Station. Wir wollten zum „Floating Garden Observatory“, einem sehr, sehr hohen Turm mit extra Aussichtsplattform in 170 m Höhe. Erstmal liefen wir zum falschen Turm, der sah ungefähr so ähnlich aus, war aber auf der falschen Seite und hatte keine Plattform 😀 Warum ist es in Japan eigentlich immer so schwer Hochhäuser zu finden?? Ich glaub es gibt einfach zu viele davon ^^ in Deutschland ist es einfach das höchste Haus was irgendwo rumsteht, aber in Japan tummeln die sich ja immer sofort im Dutzend…

Auf der anderen Seite des Bahnhofs mit einem riesigen Yodobashi Kamera Laden und einer unglaublich riesigen Baustelle (ich möchte gar nicht wissen, was die da schon wieder für ein Shopping Paradies hochziehen wollen) fanden wir nun endlich „unser“ Hochhaus. Ok, wir hätten das schon entdecken können, aber wir sind eben an der falschen Seite rausgegangen ^^.

Der Tower selber war schon sehr beeindruckend, es sind eigentlich zwei Hochäuser, die oben dann zusammenwachsen…

Unter dem Tower erwartete uns dann auf einmal ein deutscher Weihnachtsmarkt! Ich hatte schon gedacht ich würde dieses Jahr keinen mehr sehen, aber dieser übertraf alle meine Erwartungen. Es gab wirklich alles, was man sich so vorstellen konnte, Glühwein, Bratwurst, deutsches Bier, Stick-Deckchen, Baumdeko, Räuchermännchen, viel zu viel zu futtern und den ganzen anderen Kram. Außerdem natürlich einen irre hohen Weihnachtsbaum und kitschige japanisch-deutsche Deko. Also Engelchen und Co im Japanstyle, achso eine ziemlich große Krippe gab es übrigens auch! Wir waren davon schon begeistert, wollten aber unbedingt die letzten Sonnenstrahlen auf dem Tower genießen, also bezahlten wir den Eintritt und fuhren das erste Stück mit dem Aufzug hoch.

Jetzt kommt das gemeine, wo sogar Daniel weiche Kniee bekam! Das nächste Stück fährt man nämlich mit einer unglaublich hohen Rolltreppe, die beide Gebäude miteinander verbindet!! Man schwebt also in 150 m Höhe zwischen den beiden Gebäuden hindurch, ürgs… Also da wird einem schon ein wenig mulmig.

Danach gings dann noch zwei Treppen und hoch und tadaaa, wir waren oben. Es war wirklich total irre Osaka von oben zu sehen. Die Plattform ist ja offen, ok, sie ist ausreichend geschützt, damit niemand runterfallen kann, aber ich war persönlich noch nie so weit oben ohne Glas um mich herum. Alles war unheimlich schön mit Schwarzlicht beleuchtet, die Japaner wissen einfach wie sie so etwas inszenieren können. Wir verbrachten ungefähr eine Stunde da oben nur mit Staunen und Fotografieren.

Unter der Plattform gab es natürlich auch wieder eine kleine Bar, diesmal aber mit anständigen Preisen UUUUUND Bionade! Ja wirklich, deutsche Bionade hält Einzug in Japan! Ich fragte direkt mal nach dem Preis und war überrascht, dass es nur 400 Yen kostet! Das sind momentan etwas über 3 Euro, also eigentlich ein recht angenehmer Preis, wenn man bedenkt, wieviel das Zeug schon in Deutschland kostet!

Auf dem Rückweg genossen wir natürlich noch ein wenig den deutschen Weihnachtsmarkt (übrigens standen dort auch ziemlich viele Deutsche in den Büdchen!) und gingen noch einmal nach Yodobashi, nur um zu merken, dass wir dieses Mal einfach keinen Elektronik-Schnickschnack bräuchten.

Daniels Fuß ging es nach der ganzen Latscherei nicht so gut, also machten wir den nächsten Tag eine kleine Pause und gönnten uns die coole Video on Demand Karte für unseren Raum. Zuerst war natürlich Wasabi mit Jean Reno dran, klasse Film, der in Japan spielt! Ok, ich kann zwar kein französisch, aber die japanischen Untertitel waren schon ganz in Ordnung 😀 Daniel konnte zuhören, ich musste lesen, schon ganz lustig! So ganz zu Hause bleiben geht ja irgendwie auch nicht, also spazierten wir ein wenig in der Gegend rum, um etwas zu essen zu finden. Ich wusste ja schon, dass es in Osaka viele Obdachlose gibt, aber ich war trotzdem geschockt, als ich sah, wieviele davon bei uns in der Gegend „lebten“. Schon im Schlossgarten sah man überall die blauen „Zelte“, meistens irgendwelche wirren Konstruktionen aus Pappkartons und blauer Plane, die selbstgebastelten Häuser der Obdachlosen. An unserem Hotel gab es eine ältere Einkaufsstrasse, die wir jetzt mal in die andere Richtung gehen wollten. Dort gab es zwar Restaurants, aber eigentlich gab es sie glaub ich nur noch, weil sie Karaoke anboten. Man kann dort also in diesem Mini Restaurant ein Liedchen für 100 Yen trällern. Aber alles sah einfach so dreckig und alt aus, dass wir gar nicht dort essen gehen wollten. Irgendwie war das wirklich ein anderes Gesicht Japans, was man in Tokyo gar nicht so mitbekommt. Schon eher Slum-mässig, überall nur sehr alte, obdachlose Menschen, die einem richtig leid taten.

Ok, um wieder auf ein spassigeres Thema zu kommen gebe ich jetzt mal einen ultimativen Film-Tip weiter! Ein alter Bekannter von mir bat mich nach einer DVD Ausschau zu halten. Und zwar geht es um einen Film von Takashi Miike, einem sehr bekannten, japanischen Filmemacher. Ich find die Filme meistens zu krass, es fließt unheimlich viel Blut (ok, das ist auch eben dieser Miike Style), aber eigentlich sind sie immer exzellent gemacht.

Jetzt der Name des Films ….. Sukiyaki Western Django! Ok, hört sich total plemplem an, aber es gibt noch ein paar interessante Facts zu dem Film! Er ist wie ein Western aufgebaut, es spielen aber fast nur Japaner mit, die Englisch reden! Die einzige nicht von einem Japaner besetzte Rolle spielt…… Quentin Tarantino! Ja, jetzt wirklich! Total irre, er spielt direkt am Anfang in einer genialen Szene und ist für die Story auch recht wichtig! Einfach der absolute Hammerfilm 😀 Vor allem, weil die Japaner alle Englisch reden mussten, man versteht nur die Hälfte von diesem Slang, aber es macht sehr viel Spaß den Film zu gucken. Wer also an Tarantino Filmen Interesse hat wird sicher auch diesen Miike Film gut finden. Es gibt ihn aber anscheinend nur in Japan zu kaufen, wir holen ihn uns auf jeden Fall, wer Interesse hat, bitte einfach bei mir melden ^^.

Öhm ja, also das wars eigentlich zu dem chilligen Filmtag. Wir sahen außerdem noch Sweeny Todd und Happy Feet, aber dazu gibts eigentlich nicht so viel zu erzählen…

Am nächsten Tag gings auf ins größte Aquarium Japans! Das liegt ganz in der Nähe des Hafens von Osaka, hat acht Etagen, ist wirklich irre groß uuuund es gibt dort sogar zwei Walhaie! Beworben wird zwar immer nur einer, aber die haben vor kurzem noch einen zweiten bekommen! Was soll ich groß dazu schreiben, es war einfach unglaublich! Am Anfang geht man erstmal durch so eine Aquarium Röhre zum Einstimmen, danach wird man an verschiedenen kleinen Aquarien vorbei geführt, die aber alle für sich unglaublich liebevoll gestaltet sind. Ich war auch schon begeistert von den Ottern, nur der Walhai konnte das toppen ^^. Dann gibts dort natürlich noch die üblichen Verdächtigen, Pinguine, Seelöwen, Delphine, diese heftig großen, runden Mondfische (heißen in Japan Sonnenfische??), sehr viele Rocken, Kugelfische und auf der sechsten Etage kommt man dann an den Riesentank mit den Walhaien. Dieser Tank geht quasi runter bis zur untersten Etage, man kann den ganzen weiteren Weg immer wieder die Walhaie bestaunen! In dem Becken schwimmen dazu dann noch Hammerhaie und so weiter rum, aber eigentlich sind die Walhaie einfach am unglaublichsten 😉

Danach waren wir noch auf dem Riesenrad ganz in der Nähe, wir hatten dort einen tollen Ausblick, aber ich war immer nocch total geflasht von den Walhaien 😀

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Erst einmal herzlich willkommen in meinem neuen Blog! Ok, den Text konnte ich zum Glück übernehmen, aber das Aussehen hat sich leicht verändert. Nach Anikas Tip mit den Flicker Fotos wollte ich eigentlich nur WordPress updaten, aaaber es war dann schließlich einfacher noch einmal auf wordpress.com selber anzufangen. Hier ist der nämlich automatisch auf dem neuesten Stand und die Kooperation mit Flicker funktioniert echt gut. Ihr seht jetzt immer unten links die neuesten Flickr Fotos, die ich hochgeladen habe.

Die Fahrt nach Beppu war eigentlich sehr locker, wir mussten erstmal wieder zurück nach Fukuoka, also Hakata Station und dann weiter auf die andere Seite der Insel, über Kokura nach Beppu. Kokura war eigentlich das Hauptziel für die zweite Atombombe, aber über Kokura war an diesem Tag eine zu dichte Wolkendecke, dass man sich für Nagasaki entschied. Das interessante an der Bahnfahrt über Kokura waren die Japaner, die auf einmal alle in der Bahn aufstanden und ihre Sitze umdrehten. Die Bahn fährt nämlich in den Bahnhof ein, um dann in umgekehrter Richtung wieder herauszufahren und da alle Japaner immer in Fahrtrichtung sitzen müssen drehen sie sich eben die Sitze um. Das klappt übrigens in den meisten japanischen Zügen, so dass man sich auch locker einen schönen Vierersitz basteln kann. Das machen Daniel und ich häufig, dann kann man auch mal die Beine hochlegen ^^.

In Beppu angekommen suchten wir erst einmal die Herberge. Sie lag etwas unterhalb des Bahnhofs und ziemlich in der Nähe von einem großen Shopping Center, was ich noch von meinem Aufenthalt mit Miriam in Beppu kannte. Unser Zimmer war ziemlich groß, aber das mit den Betten hatten wir uns anders vorgestellt! Auf einmal stand da ein Hochbett im Zimmer! Es war zwar ein japanischer Raum wie bestellt, aber irgendwie hatte ich mir das ganze anders vorgestellt 😉 naja, nach kurzem Suchen fanden wir dann doch noch ein paar Futons in einem Schrank und bauten uns kurzerhand ein japanisches Bett. Wir mussten die Sachen zwar etwas zusammenschieben und hatten jetzt nicht mehr ganz so viel Platz, aber das klappte schon irgendwie. Das schlimmste in Beppu war: es war auf einmal saukalt geworden! Das ganze Zimmer war eisig, ich schmiss also sofort die Klimaanlage auf volle Pulle an, damit wir das bis abends irgendwie warm bekommen konnten.

Ganz irre war, dass vor unserem Fenster ein riesiger Schwarm Vögel auf den Stromleitungen sass. In Japan verlaufen diese ja überirdisch und es hatten sich mindestens 100 Vögel vor unserem Fenster aufgestellt, erinnerte doch schon ein wenig an „Die Vögel“!.

Wir machten uns also erstmal auf zu einem kleinen Erkundungsgang, wir liefen zum Meer, Beppu liegt in einer wunderschönen Bucht, dann sahen wir den ziemlich hässlich und klein geratenen Beppu Tower (darin war wohl das Nest der Vögel, hier wurd wohl wirklich der Horrorfilm gedreht!) und zum Schluss gingen wir dann noch im Einkaufscenter gucken. In einer kleinen Einkaufsstrasse in der Nähe gingen wir erstmal Okonomiyaki essen, diesmal wurden uns die „Pizzen“ wieder gemacht, der ganze Laden war eher eine Art Surfshop aber die Musik war richtig klasse.

Am nächsten Tag fuhren wir zum Takasakiyama. Gegen 1930 lebten in der Umgebung von Beppu und Oita zahlreiche wilde Affen, die sehr oft in die Städte kamen um dort Lebensmittel zu plündern und Chaos zu stiften. Irgendwann beschloss man, dass man die Tiere auf den hohen Berg Takasaki scheuchen wollte um sie dorthin umzusiedeln. Man fütterte sie also gezielt und die Affen lebten sich dort ein und verschonten die Dörfer.

Mittlerweile gibt es auf diesem Affenberg circa 1500 Affen. Es sind japanische Makaken, die täglich gefüttert werden (jede halbe Stunde Snacks, zweimal am Tag rohe Kartoffeln) und um die man einen kleinen Park gebaut hat. Wir fuhren also mit der Baby-Affen Monorail Bahn den Berg hoch und dort erwarteten uns ca. 700 Affen, davon 150 Babys. Es ist einfach nicht zu beschrieben, wie man sich unter so einer Menge von Affen fühlt. Natürlich sehen die Affen andauernd Menschen, sie sind zwar nicht zahm, aber sie sind an Menschen gewöhnt und lassen einen auch halbwegs in Frieden 🙂 Außerdem gibt es jede Menge Personal, die darauf aufpassen, dass man keinen Mist mit den Affen anstellt. Uuuund natürlich gibt es noch unzählige Leute, die die Affenscheisse wegfegen ^^, bei so vielen Leckerlies sammelt sich da schon einiges an.

Wir waren die ganze Zeit nur am Staunen und Fotos machen, wir haben so viele gute Fotos geschossen, man kann die gar nicht alle ins Internet stellen. Direkt neben dem Affenhügel gibt es noch ein großes Aquarium, wir hatten auch zuerst überlegt dort hinein zu gehen, aber wir wollen lieber in Osaka in das größte Aquarium Japans besuchen.

Abends waren wir noch in einem weiteren Family Restaurant essen. Die Dinger gibts wirklich überall und man kann sich darauf verlassen, dass man dort immer etwas gutes zu essen kriegt ^^.

Am nächsten Tag standen wir schon eher auf, denn wir hatten viel vor. Zuerst liefen wir zum Bahnhof um uns das Tagesticket für den Bus zu besorgen. Für Studenten kostete das ganze auch nur 700 Yen (etwas über fünf Euro, der Yen steigt und steigt leider, aber jetzt können wir eh nix mehr dran ändern). Man hat damit sehr viele Vergünstigungen und kann den ganzen Tag innerhalb des Stadtgebiets rumkurven.

Bevor ich jetzt weiterschreibe muss ich erst einmal etwas grundlegendes zu Beppu erklären. Man spricht immer von Beppu als der „dampfenden“ Stadt. Unter Beppu gibt es zahlreiche heiße Quellen, auf Kyushu gibt es ja auch sehr viele aktive Vulkane. Man kann sich in Beppu zum Beispiel in den heißen Sand einbuddeln lassen, das haben Miriam und ich ja vor fünf Jahren mal gemacht. Wer damals die Japan-Reisesendung mit Bastian Pastewka gesehen hat und sich noch dran erinnern kann, der hats auch gemacht 😉

In Beppu gibt es jetzt zweierlei heiße Quellen: Onsen und Jigoku. Onsen sind die evtl. Bereits bekanntne heißen Bäder, die es generell überall in Japan gibt, von ihrer Temperatur variieren, aber eigentlich immer schön warm bis fast zu heiß sind und in denen man sich irre gut erholen kann. Man sollte sie jetzt nicht mit den Jigoku, den „Höllen“ verwechseln, diese sind eine Besonderheit von Beppu, dort gibt es sehr viele davon. Diese sind viel zu heiß zum Baden, oder haben einen viel zu hohen PH-Gehalt, manche sogar den von Magensäure.

Von der Stadt selber werden acht besondere Höllen angepriesen, daher gibt es natürlich auch hierfür ein kleines Rabattheftchen für 1800 Yen zu kaufen (eigentlich 2000 aber wir haben ja das Tagesticket für Busse, was uns auch Vergünstigungen bietet), mit dem man alle acht Höllen besuchen kann. Jede Hölle kostet einzeln 400 Yen, es lohnt sich also wenn man alle sehen möchte.

Zuerst waren wir in der Tatsumaki Jigoku, dort gibt es einen Geysir, der ungefähr alle 20 m aus dem Boden schiesst. Wir waren zu einer guten Zeit dort und mussten nicht lange warten. Direkt dort in der Nähe gibt es die „Bluthölle“ Chi no Ike Jigoku. Das Wasser dieser Hölle sieht ganz rot aus, bei näherer Betrachtung merkt man aber, dass sich unter dem Teich nur eine rote Lehmschicht befindet. Dadurch wirkt die Hölle blutrot. Dort trafen wir ein nettes japanisches Ehepaar. Der Mann war ganz begeistert von der Tatsache, dass wenn er die Glut seiner Zigarette in die Nähe der Hölle blies dort ganz viel Dampf auftrat. Den Trick sahen wir an dem Tag noch ein paar mal, war aber immer wieder gut 😉

Nach diesen beiden Höllen fuhren wir mit dem Bus erst einmal in die andere Höllengegend. Dort liegen die anderen sechs wichtigen Höllen fast direkt beieinander. Wir waren zuerst in der Kamado Jigoku, der „Kochherd“ Hölle. Als großes Wahrzeichen der Hölle gilt eine große Oni (Teufel)-Statue, mit einem riesigen Kochtopf. Früher wurden in den Quellen dieser Hölle immer Lebensmittel gekocht, daher der Name. Es gab dort auch die berüchtigten Jigoku Eier zu essen an denen ich mich versuchte. Die Eier werden wirklich direkt über dem Dampf einer Hölle gekocht und gelten als gesundheitsfördernde Spezialität. Aber sie schmecken einfach nur furchtbar!! Der Schwefel kam doch ganz gut durch und auch die Farbe war nicht wirklich sehr appetitlich. Aber ich hab das Ei ganz runterbekommen, mit viel Salz und auch Soyasosse. Daniel hat das ganze natürlich mit der Kamera kommentiert 😉

Der Regen wurde immer stärker, aber wir wanderten tapfer weiter zur Meeres-Hölle, der Umi Jigoku. Der Dampf der dort aufstieg war einfach unglaublich und das blaue Wasser erinnerte einen wirklich ans Meer. Dort versuchten wir uns dann an einer weiteren Höllen-Delikatesse, dem in der Hölle gekochten Pudding, welcher wirklich mal lecker war.

Die nächste Hölle besichtigten wir im Schnelldurchlauf, weil es einfach viel zu sehr nach Schwefel stank. Die Shaven Monks Head Hölle (irgendwas mit Bozu Jigoku), besteht eigentlich nur aus ein paar Schlammhöllen, die alle furchtbar stinken. Die nächste Hölle war die Yama-Jigoku (Berghölle), die aber eigentlich selber keine Besonderheit hat, aber mit einem Tierpark wirbt. Warum es dort aber Affen, ein Nilpferd und sogar einen Elefanten gibt kann ich irgendwie nicht verstehen. Die Tiere sahen irgendwie nicht sehr glücklich mit ihrer Situation aus und der Elefant wirkte vollkommen deplaziert. Verglichen mit den Affen vom Takasakiyama taten mir diese nur leid und wir gingen schnell wieder raus zur nächsten Hölle, der Oni-Yama Jigoku. Hier gab es wieder dasselbe Phänomen, in dieser Bergteufel Hölle gibt es über 100 Krokodile, bzw. Alligatoren. Natürlich waren die nicht sehr aktiv bei dem Wetter, aber von den Verhältnissen sah es schonmal besser aus als bei der vorigen Hölle.

Endlich die letzte Hölle, die Shiraike Jigoku, die weisse Hölle. Auch hier gab es wieder einige Fische in Aquarien zu bestaunen (warum auch immer…) darunter Piranhas und noch mehr „Men-Eating-Fish“ Viecher…

Insgesamt war die Höllentour doch sehr lohnenswert, der Regen nervte eigentlich erst ab der sechsten Hölle oder so und es machte richtig Spaß die unterschiedlichen, dampfenden Höllen zu bestaunen.

Wir hatten irgendwo gelesen, dass es in Beppu ein ziemlich lustig bis interessantes Sex-Museum geben sollte. Daniel wollte natürlich unbedingt rein und zum Glück fanden wir es auch ziemlich schnell, es liegt nämlich auch in der Gegen mit den sechs berühmten Höllen. So viel tolles kann ich darüber nun nicht berichten, eigentlich war ich eher ein wenig enttäuscht wie schnell wir da durch waren. Natürlich gab es ein paar lustige Sachen zu sehen, aber ob sich das Geld dafür nun wirklich gelohnt hat??

Danach fuhren wir mit dem Bus in die andere Gegend Beppus, einmal quer durch zu den nobleren Hotels. Im Suginoi Hotel, einem 5 Sterne Hotel sollte es ein richtig cooles Schwimmbad geben und da wir schon immer mal in sowas in Japan reinwollten machten wir uns auf den Weg. Leider brachte uns der Bus nicht direkt zum Hotel, daher musten wir den Berg hochlaufen. War ein ganz schönes Stück, aber eigentlich wars die Sache wert! Das Hotel hat mehrerre Spaß-Angebote, das Schwimmbad, eine Bowling halle, einen riesigen Onsen-Betrieb (mit einem Onsen direkt auf dem Dach des Hotels, man soll eine irre Aussiccht haben…), einem eigenen Einkaufscentrum mit McDonalds und einer Namco Spielhalle. Erwartet man gar nicht, wenn man den Berg hochstiefelt, in dieser Gegend gibt es nämlich eigentlich gaaaar nix.

Das Schwimmbad hatte zwar nicht mehr lange auf, aber wir wollten trotzdem rein, der lange Aufstieg sollte nicht umsonst gewesen sein. Direkt am Eingang bekamen wir ein Gummiarmband, erinnerte mich an eine altmodische Digitaluhr, mit einem Barcode und einem Schlüssel für das Schliefach in der Umkleidekabine. Den Schlüssel konnte man einklappen, nicht so nervig, wie bei den deutschen Schwimmbadbändern. Daniel musste in den zweite Stock, ich in den dritten. Bevor ich in den nächsten Raum ging musste ich natürlich die Schuhe ausziehen. Eine Dame zeigte mir direkt den Weg zu meinem Schließfach, es gab eine endlose Reihe an Fächern….

Die Umkleidekabinen waren perfekt ausgestattet, erstmal gab es ein eigenes Make-Up Zimmer für danach, dann gab es unzählige Föns und auch Bürsten standen direkt zur Verfügung. Diese lagen in kleinen Sterilisationsschränken, Japaner denken echt an alles. Die Umkleiden waren so anders als in Deutschland, überall Teppich und der ganze Raum war schon aufgeheizt. In den Duschen gibt es nur einzelne Duschkabinen, jede natürlich mit Shampoo + Spülung und Duschgel ausgestattet und auch auf dem Weg ins Schwimmbad lag irgendein Teppich, der die Feuchtigkeit direkt aufnahm.

Im Schwimmbad selber war von rutschigen Flächen (obwohl überall Gefahrenschilder deswegen standen) keine Rede. Der Boden selber konnte irgendwie gar nicht glatt werden und wenn doch lagen überall noch Schaumstoffmatten herum. Das Becken war richtig groß und erinnerte irgendwie an das Meer. Es war sowieso ein kleines Wellenbad eingearbeitet, dafür war das Becken natürlich auch nicht so tief. Dazu gab es dann noch eine kleine Höhle, mit einer irren Strömung (wir sind natürlich falsch herum gelaufen bzw. geschwommen immer gegen die Strömung ^^) und mehrere Wasserrutschen. Der Außenbereich hatte jetzt im Dezember leider nicht mehr aus, schade, in den Whirlpool wär ich gerne gegangen.

Wir gingen natürlich zuallererst auf die Rutschen. Die erste hieß „Grand Roulette“ und die japanischen Bademeister davor erklärten uns mit Hand und Fuß wie wir uns benehmen sollten. Irgendwie realisierten sie nicht, dass ich japanisch konnte also liess ichs einfach gut sein. Ein wenig wunderten wir uns schon als wir Ohrstöpsel bekamen, aber taten diese bereitwillig rein. Daniel musste natürlich auch seine Brille abnehmen, ein SEEEEHR guter Ratschlag, wie sich später herausstellte. So, jetzt muss ich dieses Höllending irgendwie beschreiben. Im Grunde genommen baut man durch eine kleine Rutsche eine irrsinnige Geschwindigkeit auf und landet dann in einem überdimensionalen Trichter. Man rutscht in diesem Trichter dann in einer noch höheren Geschwindigkeit am Rand entlang, wird langsamer und fällt anschließend durch das Loch in der Mitte in das Wasserbecken.

Ich hatte TODESANGST! Ja wirklich, die, die mich aus meiner Kindheit kennen, wissen dass ich schon immer so meine Probleme mit Schwimmen und Wasser hatte, aber in diesem Ding hatte ich eine so heftige Angst, wie noch nie zuvor!! Nachdem Daniel gerutscht war und ich oben stand hätte ich einfach noch eine Sekunde länger warten sollen und darüber nachdenken sollen, dann wär ich glaub ich gar nicht gerutscht ^^ aber bei Daniel sah das ganze so locker aus… erst als ich durch die erste Rutsche sauste bereute ich meine Tat.

Als ich endlich durch das Loch flutschte begriff ich warum wir Ohrstöpsel drinhatten. Mein rechter war anscheinend nicht richtig drin gewesen und es knallte einfach nur in meinem Ohr, ich stieß unten mit den Füßen leicht an den Boden und kam wieder an die Oberfläche. Der Bademeister hielt mir direkt einen Köcher oder so entgegen, an dem ich mich festhalten konnte. Ich war nämlich ziemlich orientierungslos, das war wohl normal so ^^ Ich kam also endlich aus diesem Becken raus und hatte tierische Schmerzen wegen des Wassers in meinem Ohr. Naja, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert, das Wasser kam während der nächsten nacht raus, aber der Schock von dem Ding wardoch noch sehr groß ^^.

Eine der vier „normalen“ Rutschen war leider nicht in Betrieb, aber die anderen mussten wir natürlich auch ausprobieren. Zwei davon durften wir nur mit Ringen befahren, wir nahmen uns natürlcih den Doppelring und stiegen die Treppe hoch. Die nächte Rutsche war stockfinster und irre schnell. Japanische Rutschen sind einfach wahnsinnig!! Wir wären fast umgekippt, aber ich konnte uns irgendwie in diesem Gummiboot nach unten lenken, bei der Ankunft im Becken rutschen wir aber raus.

Die nächste Rutsche war eine ganz normale. Also ohne Ring, nur man selber und der Bademeister zeigte uns, wie wir darin fahren sollten: ganz auf den Rücken legen und die Arme hinter den Kopf verschränken. Zuerst dachten wir ja noch die wäre jetzt mal harmloser, aber man rauscht da in einer unglaublichen Geschwindigkeit durch, am Ende nimmt man nochmal richtig Speed auf und fliegt in das Becken hinein.

Die letzte war wieder mit dem Reifenboot und beim ersten Versuch flogen wir direkt am Anfang in einer Kurve aus dem Boot hinaus und kamen dann separat unten an. Die Bademeister lachten uns schon etwas aus, wir versuchten es aber direkt noch einmal und tadaaa, perfekte Landung unten, wir saßen sogar noch im Becken in unserem Bötchen. Dafür kriegten wir dann auchh Applaus von den Japanern, schon komisch, wenn auf vielleicht insgesamt 10 Leute in dem Schwimmbad 15 Bademeister kommen ^^.

Den Rest der Zeit genossen wir chillig im großen Becken, bis dass wir um halb sechs mit der Melodie von „Auld lang Syne“ zurück in die Umkleidekabinen verwiesen wurden. Zurück nahmen wir diesmal aber den Bus, der Weg zur Station war doch noch ziemlich weit.

Zurück im Hotel gruben wir uns durch den Berg an Postkarten und fingen schonmal an zu adressieren. Wir müssen glaub ich über 70 Stück diesmal schreiben, da kommt noch ziemlich viel Arbeit auf uns zu 😀

So, ich teile das ganze jetzt einfach mal auf, vielleicht ists dann einfacher zu lesen 😀

Die Fahrt nach Nagasaki ist immer ein kleines Erlebnis, erstmal fährt man an der Ariake See vorbei, ein schönes Binnenmeer, das riesengroß ist! Und dann liegt Nagasaki in einer richtig bergigen Gegend! Es ist von drei Seiten von Bergen umgeben und das heißt für die Bahnfahrt dorthin: Druck auf den Ohren!! Das kann manchmal schon ziemlich schlimm sein, aber ich war ja halbwegs vorbereitet 😀

Das richtig blöde war: ich hatte mal wieder Zahnschmerzen. Aber so richtig heftige in meinem hinteren Backenzahn. Es war wirklich nicht mehr auszuhalten und ich hatte mich schon bereitschlagen lassen in Nagasaki zum Zahnarzt zu gehen. Doch erst einmal wollten wir in unserer Herber ge einchecken.

Das blöde war nur, dass von 13-15 Uhr Lunchbreak war und wir natürlich um viertel vor zwei dort ankamen und dann erstmal eine Stunde warten mussten. Zum Glück konnten wir uns in die Lounge setzen und dort ein wenig im Internet surfen. Das ganze Hotel machte direkt einen sympathischen Eindruck, schon im Eingangsbereich waren überall Poster über die Gegend, was man sich angucken sollte, nette Beschreibungen zu den Inhabern und den Staff-Membern. In der Lounge gab es eine komplett eingerichtete Küche, mehrere Tische, Fernseher, DVD Player und eine sehr gute DVD Auswahl (natürlich auch mit Lost in Translation, Last Samurai, Kill Bill und mehreren Disney Filmen), drei PCs und einem langen Tisch mit unglaublich vielen Informationsblättern zu allen Sehenswürdigkeiten in Nagasaki und der Umgebung. Außerdem gab es noch Unmengen an Informationen über Hotels in anderen Städten. Ich war schon froh zu sehen, dass unsere Hotels in Beppu und Osaka auch alle vertreten waren. Wenn diese auf den ersten Blick nur einen halb so guten Eindruck hinterlassen würden, hätten wir schon die richtige Wahl getroffen.

Um drei Uhr kamen dann Shingo (der Besitzer) und ein weiterer Mitarbeiter von der Mittagspause zurück und entschuldigten sich erstmal tausendmal, dass wir warten mussten. Dann checkten wir ein, auch alles total lustig und nett und wir fragten direkt, ob sie denn einen guten Zahnarzt in der Nähe kennen würden. Sie machten sich direkt auf die Suche im Internet nach einem Arzt, der gute Kritiken bekommen hatte, vor allem was Freundlichkeit und Behutsamkeit anging, damit ich mir keine Sorgen machen musste. Ich hätte wohl sagen müssen, dass ich vor Zahnärzten wirklich keine Angst mehr habe, dazu war ich viel zu oft bei den unterschiedlichsten Typen an Ärzten 😀

Sie zeichneten uns extra eine kleine Karte bis zum Arzt, staffierten uns sonst mit allen möglichen Informationen aus (u.a. eine selbst gezeichnete große Karte von der gesamten Umgebung mit Tipps zu guten Restaurants und Shopping Möglichkeiten, wirklich unbezahlbar!!) und so gingen wir los zum Zahnarzt.

Dort angekommen wurde mir natürlich sofort klar, dass der niemand wirklich englisch verstehen würde, aber mir war alles so egal, Hauptsache die Schmerzen würden bald aufhören. Die Dame an der Rezeption war natürlich erstmal verwundert, dann besorgt wegen meiner Versicherung, aber ich stellte eigentlich alles klar und wir hatten ja auch genug Zeit mitgebracht, mir war schon klar, dass es länger dauern würde. Den Fragebogen konnte ich auch so halbwegs ausfüllen, das war ich ja mittlerweile auch schon durch mehrere Arztbesuche gewöhnt.

Eine kurze Zeit später kam eine Mitarbeiterin auf mich zu und ging mit mir in einen separaten Raum. Sie hatte ein Buch dabei, wo alle wichtigen Fragen auch auf deutsch (!!!!) standen. Insgesamt waren alle wichtigen Fragen in 17 oder 18 Sprachen vertreten, also hätte ich mir auch ohne japanisch-Kenntnisse keine Sorgen machen müssen. Sie war wirklich sehr nett, entschuldigte sich auch hundertmal, dass wir so lange warten mussten und meinte, dass nur noch ein paar Sachen vorbereitet werden müssten und es dann losginge. Daniel wartete im Vorzimmer und musste sich grausame japanische Videos von irgendwelchen Zahnmassage Geräten oder sonstwas angucken. Außerdem hingen überall Fotos mit ekligen Zähnen, also Abschreckungsfotos… Gut war aber, dass auf einem Fernseher Monster AG lief, das lenkte zumindest ein wenig ab ;D

Der Zahnarzt selber war sehr nett, ich verstand sein japanisch sehr gut, er lobte mein japanisch (auch wenn ich nicht wirklich viel sagen musste…) und insgesamt konnte er die Schmerzen schon lindern. Ich wurde geröntgt (auf dem Sitz selber, auch mal eine Erfahrung!!), dann wurden Fotos von dem Zahn gemacht und er musste ein wenig rumbohren und eine provisorische Füllung anlegen. Es tat ihm sehr leid, dass er nicht mehr machen konnte, aber mir war schon direkt bewußt, dass er sein möglichstes getan hatte und ich jetzt einfach abwarten musste. Er meinte noch, dass ich mir auf jeden fall Painkiller besorgen sollte und direkt in Deutschland zum Arzt gehen sollte.
ich bedankte mich sehr, ging dann nach vorne und war schon auf das Schlimmste gefasst. Ich musste ja die Rechnung erstmal selber bezahlen, in Deutschland könnte ich dann das Geld wieder kriegen, zum Glück hatten wir noch viel Bargeld dabei, das alles schwirrte mir im Kopf rum, als die Dame am Empfang dann meinte: 3000 Yen bitte. Und ich dachte mir nur, häää? Eine halbe Stunde mit der Arzthelferin verbracht, dann Röntgen, dann noch die Fotos, die Behandlung an sich und dann noch die Arbeitszeit von dem Arzt und NUR 3000 yen? Selbst bei dem schlechten Euro Kurs sind das nuur 25 Euro, das ist ja nur die 2,5 Fache Praxisgebühr!! Mit Sicherheit ein absoluter Mitleids- und Freundschaftspreis, aber ich bezahlte schnell und wir huschten nach draußen. Mir gings aber ziemlich dreckig, das ganze Rumgebohre und so weiter fand ohne Betäubung statt und ich war total hinüber wegen der ganzen Schmerzen. Wir kauften also nur noch schnell Schmerztabletten und schlenderten nach Hause. Wir gingen zwar durch das komplette Chinatown Viertel aber so wirklich viel habe ich davon nicht mitbekommen. Zumindest tat die Frischluft sehr gut, Daniel wollte ja zuerst mit der Bahn zurückfahren, aber ich war sehr dankbar an der etwas kühleren Luft rumzulatschen.

Nachdem ich im Hotel erstmal zwei Stunden geschlafen hatte (unser Zimmer war übrigens äußerst klein, aber egal, es hat vollkommen ausgereicht!) gingen wir dann nochmal los zu den nicht weit entfernten Shopping Straßen. Leider hatten die meisten Geschäfte schon zu, aber wir fanden einen guten Kaiten-Sushi Laden (am Fließband) und ich konnte sogar ein wenig essen.

Am nächsten Tag hatte ich immer noch Schmerzen, zwar nicht mehr so akute, aber ich merkte den Zahn ständig. Die Schmerztabletten halfen schon ziemlich gut, aber ich sollte nur drei Stück am Tag nehmen, also mussten die wenigen schmerzfreien Stunden gut genutzt werden! Zuerst wollten wir in das Pinguin Aquarium! Wir hatten am Tag vorher die Broschüre unten in der Lounge gelesen und der Besitzer hatte uns auch versichert, dass es sich absolut lohnen würde. Seine Frau Nana zeigte uns sogar Handy-Fotos von den Pinguinen!

Shingo saß unten an der Rezeption und meinte, dass er uns gerne dorthin fahren würde! Ansonsten wären wir sicher noch 45 Minuten unterwegs gewesen und hätten am Hauptbahnhof Nagasaki umsteigen müssen, also fragten wir erst ein paar mal, ob es wirklich ok wäre, aber er meinte, er hätte eh noch etwas zu erledigen, also könne er uns ruhig fahren. Wir waren so unglaublich dankbar und die Fahrt zum Park war auch mal wieder ein richtiges Erlebnis! Daniel machte die ganze Zeit Witze mit Shingo und wir hatten ziemlich viel Spaß. Der Park war wirklich super, es gibt dort fast nur Pinguine, acht verschiedene Arten, die andauernd gefüttert werden und einfach nur klasse sind! Pinguine eben 😀 Was soll man dazu schon groß sagen, es war richtig toll!

Zurück fuhren wir dann mit dem Bus und wollten in Nagasaki erst was Essen gehen, bevor wir uns das Atombomben Museum und den Peace Park angucken wollten. Wir bestellten uns also richtig leckres Zeug im Cocos (Ein weiteres Familienrestaurant), aber natürlich fingen direkt dann meine Zahnschmerzen wieder an. Das ging ja irgendwie noch, ich konnte ja eine Tablette nehmen, aber Daniel bekam heftige Magenkrämpfe. Das lag nicht am Essen, er hat das eben ab und zu, aber es war schon richtig schlimm…

Also strichen wir das ganze Atombomben-Programm und fuhren erstmal wieder ins Hotel. Nachdem es Daniel wieder besser ging wollten wir noch mit der Seilbahn auf einen Berg fahren, aber als wir an der Haltestelle ankamen fing direkt ein heftiger Sturm an und es gießte wie aus Kübeln. Wir eilten also in das nächste Shopping Center und strichen die Seilbahnfahrt aus unserem Programm, da es am nächsten Tag wahrscheinlich nicht besser wurde. Auch dieses Shopping Center hatte mal wieder ein Kino, eine Spielhalle, mehrere Restaurants, einen Supermarkt und natürlich tausend Kitsch-Shops und Klamottenläden, also konnten wir einige Zeit vertrödeln. Bei Starbucks gönnte ich mir nochmal einen Matcha Frappucino und Daniel einen Gingerbread Latte, danach fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wo wir The Incredibles auf DVD anguckten.

Am nächsten morgen hatte ich keine Schmerzen mehr! Juchuuu! Der Arzt hatte recht gehabt, irgendwann würden die Schmerzen weggehen! Ich hatte mich eigentlich drauf eingestellt den Rest des Urlaubes auf Schmerzmitteln zu verbringen, aber so war das ganze natürlich viel, viiiiiel besser. Wir hatten ja auch viel vor an dem Tag, wir konnten beide Tage davor ja nicht viel machen. Wir liefen also zuerst nach Dejima. Das ist die frühere „Insel“ auf die die Japaner während der Tokugawa Zeit die Holländer verbannt hatten. Japan hatte sich ja 200 Jahre lang abgeschlossen von der Außenwelt und verbannte die Holländer auf diesen kleinen Bereich, um ab und zu mit ihnen zu handeln. Dejima war die einzige Verbindung zur Außenwelt bis zur Öffnung Japans und der Meiji Restauration. Mittlerweile liegt Dejima mitten in Nagasaki, zwar noch ziemlich nah am Hafen und direkt an einem Fluss, aber man kann sich irgendwie nicht vorstellen, dass es wirklich mal eine ganz abgetrennte Insel war. Es war wirklich interessant und ich freue mich, dass wir das Ding endlich mal gesehen haben. Immerhin lese ich grade ein Buch was genau zu dieser Zeit in Nagasaki spielt, da war es doch schon ziemlich spannend das ganze mal mit eigenen Augen zu sehen.

Wir liefen danach noch zum Hafen, aber das Wetter wurde immer schlimmer. Wir mussten uns ziemlich oft unterstellen und wollten einfach nur noch in das nächste Museum. Also fuhren wir zum Atombomben Museum, was auch beim zweiten Mal sehr informativ aber natürlich auch bedrückend war. Wir schauten uns nur kurz den „Einschlagpunkt“ (eigentlich ja 500 m darüber) und den Peace Park mit der hässlichsten Statue aller Zeiten an, weil es einfach so regnete und wir schon unglaublich nass waren und fuhren dann schnell zum Bahnhof, wo wir essen gingen. Diesmal gab es eine leckere Udon Nudelsuppe, mit selbstgemachten dicken, weißen Udon Nudeln! Sehr, sehr lecker, Udon ist genauso wie Ramen immer eine gute Idee!

Zurück im Hotel nutze Daniel erstmal Skype aus um seine Eltern anzurufen, 1 Minute kostet unglaublcihe 1,7 Cent, da kann man wirklich nicht meckern. Wir müssen einfach öfter über Skype anrufen, eigentlich ist das günstiger als so zu telefonieren 😀 Nur haben wir ja zu Hause eine Festnetzflatrate ^^ Ich konnte auch mit meinen Eltern telefonieren, diesmal komplett über Skype und noch mit einigen Schwierigkeiten, aber wenn die Verbindung besser wird sollte es eigentlich wieder normal hinhauen.

Hi mal wieder! Mensch ich weiß schon, warum ich immer so viel schreibe… Ich schreib einfach zu selten in den Blog, dann werden das immer so vierseitige Aufsätze…

Hier also ein kurzer Überblick über die letzten Tage. Sonntag kamen wir abends im Hotel an und waren direkt vom japanischen Teehaus-Stil begeistert. Das Hotel hatte einen kleinen japanischen Innengarten, ganz grün und mit den typisch japanischen Leuchten und am besten war, dass man direkt von unserem Zimmer aus reinblicken konnte. Unser Zimmer war ziemlich riesig, natürlich mit Tatami Matten und „Betten“ auf dem Boden, dazu dann eine kleine Ecke mit zwei Sesseln und Blick auf den Garten und ein Kotatsu!! Das ist eine ziemlich geniale japanische Erfindung und zwar ist das ein Tisch mit einer Wärmedecke! Man streckt seine Beine also typisch japanisch unter dem Tisch aus und durch die Heizdecke wird alles schön warm. Sehr schwer zu erklären irgendwie, aber perfekt für kalte Wintertage! Ok, wir brauchten das Ding nicht unbedingt, es war nämlich immer super Wetter und ziemlich warm.

Sonntag abend spazierten wir direkt noch nach „Canal City“, circa 10 Minuten von unserem Hotel entfernt. Eine gigantische Shopping-Arcade, in irrer „romantischer“ Aufmachung und total auf Weihnachten umgestylt. Leider waren wir ein wenig zu spät für die normalen Geschäfte, die machten nämlich „schon“ um 9 Uhr zu. Für Daniel, der mittlerweile durch die deutschen Öffnungszeiten ein wenig verwöhnt wurde (Kaufland bis 22 Uhr z.B.) direkt ein Skandal, aaaaber wir nahmens hin und wurden dafür mit einem tollen Weihnachts-Wasserspiel um punkt 21 Uhr belohnt. In Canal City gibt es wie in den meisten Shopping Arcades dieser Art einen riesigen Springbrunnen und natürlich die dazugehörige Wasserspiel Aufführung. Jetzt, kurz vor Weihnachten, kam dann die entsprechende Jingle Bells Musik und Kunstschnee dazu.

Natürlich war die ganze Shopping Mall auch ziemlich extrem weihnachtlich beleuchtet, das widersprach natürlich meinem Argument, dass die Japaner Weihnachten eigentlich garnicht zelebrieren würden…

Wir hatten von Seiya den heissen Tip bekommen, bei „Ichiran-Ramen“ essen zu gehen… Natürlich war auch dieser Kultladen in Canal City vertreten. Ichiran ist in Fukuoka die berühmteste Ramen-Kette, die den speziellen „Tonkotsu“ Ramen verkauft. Tonkotsu bezeichnet glaube ich den speziellen Geschmack nach dem Schweinefleisch-Stück im Ramen…

So, jetzt aber zu Ichiran. Wir gingen zum Automaten, wo man sich in Japan immer Tickets fürs Essen kauft. In normalen Ramen Läden hat man zumindest immer drei verschiedene Auswahl-Möglichkeiten, je nach Basis der Ramen-Nudelsuppe, also Salzig, Miso, oder Soyasoße…. Dann gibts noch die verschiedenen Nudelsuppen, also mit Fleisch, oder Ei, oder sonstwas…

Bei Ichiran gibt es nur einen einzigen Ramen, dieser kostet 780 Yen und das einzige was man sich noch dazu bestellen kann sind ein paar extra Zutaten, also Extra-Nudeln, oder ein gekochtes Ei extra oder für die ganz hungrigen noch eine Schüssel Reis dazu.

Wir bestellten uns die ganz normale Portion und gingen hinein. Drinnen gab es direkt kleine Fragebögen (u.a. auf English, Koreanisch und Chinesisch), die man später, wenn man endlich auf seinem Stuhl sitzt ausfüllen muss. Hierauf kann man dann ankreuzen, wie scharf die Suppe sein soll, wieviel Knoblauch rein muss, wieviele Frühlingszwiebeln, einfach alles nach seinem Geschmack… Ich wählte fast überall die goldene Mitte, immerhin wollte ich den typischen Geschmack haben. Man sitzt bei Ichiran ziemlich abgeschottet von allen anderen. Zwar in einer Reihe, aaaber jeder hat seine eigene kleine Kabine, damit einem auch niemand aufs Essen gucken kann. Man füllt also die Zettel aus, eine Bedienung kommt und sammelt alles ein und kurze Zeit später kriegt man dann seinen eigenen Ichiran-Ramen vorgesetzt. Die Schalen sind auch sehr edel, generell ist das ganze Ambiente perfekt, jeder hat seinen eigenen kleinen Trinkwasser Hahn, damit man auch dafür nicht die bedienung rufen muss.

Was soll ich groß zu dem Ramen sagen, er war einfach perfekt! Sowas von lecker, genau richtig vom Geschmack her und genau das, was wir brauchten! Daniel hätte direkt noch eine Portion essen können, einfach weils so lecker war. Der Preis war vollkommen gerechtfertig (ich geh normalerweise immer nur in so billige Ramen Läden, aber man merkt den Unterschied!).

Ok, jetzt aber mal zu unserer großen Fukuoka Tour am nächsten Tag, wir waren sehr viel unterwegs, per Fuß und per U-Bahn. In Fukuoka gibt es eigentlich nur zwei U-Bahnen, die sich einmal kreuzen. Wir sind sogar eigentlich nur mit der einen gefahren, die deckt so ziemlich alles wichtige ab. Wir haben uns einfach mal das Tagesticket für 500 Yen gegönnt, jede Fahrt mit der Ubahn kostet nämlich 200 Yen, außer man fährt nur eine Station, dann sind es 100. Die Stationen sind aber meistens auch nicht zu weit entfernt, dass man eine Station auch locker laufen kann.

Wir sahen an dem Tag einen riesigen Holzbuddha (direkt neben unserem Hotel in einem kleinen Tempel), die total bewachsene Treppen-Terrasse vom Acros Gebäude (wir wollten aber nicht zu Fuß die 300 Treppen hochsteigen…), die unterirdische Shoppingmal im Business Viertel Tenjin, die Schlossruinen von Fukuoka (nicht so spektakulär…), den wunderschönen Ohori Park mit einem riesigen See in der Mitte uuuund schließlich noch den Fukuoka Tower. Wir waren also eigentlich den ganzen Tag unterwegs und der letzte Weg zum Tower war wirklich der schlimmste. Allein dahin sind wir mindestens 45 Minuten gelaufen und wir waren eigentlich wirklich schon am Ende 😀

Aber die Aussicht hat sich gelohnt, der Tower liegt direkt am Meer und wir waren pünktlich zur Dämmerung da, haben also alle Fotos einmal im Hellen, dann bei Sonnenuntergang und dann noch nachts. Natürlich wäre es auch hierbei praktisch gewesen die Anleitung zur Spiegelreflex Kamera ein wenig intensiver studiert zu haben.

Auch der Tower war ganz weihnachtlich geschmückt, schon im Aufzugschacht waren überall kleine Weihnachtsmänner angebracht, die den Tower quasi heraufkletterten. Vor dem Tower selber waren alle Bäume mit blauen Lichterketten dekoriert, wirklich ein toller Ausblick!

Total kaputt und fertig mit der Welt hatten wir eigentlich an diesem Tag alles von Fukuoka gesehen was wichtig war. Also hatten wir am nächsten Tag etwas mehr Freilauf und fuhren zum Uminonakamichi Park etwas außerhalb von Fukuoka. Dies ist ein riesiger Park, mit vielen Gärten, einem Streichelzoo (ähnlich dem Kaisergarten in Oberhausen), mehreren Spielplätzen, einem kleinen Vergnügungspark mit Achterbahn und Riesenrad und einem super Ausblick aufs Meer. Er liegt nämlich auf einer kleinen Landzunge, die von beiden Seiten vom Wasser umgeben ist und hat eine schöne Aussichtsplattform zum Meer hinaus.

Achja, bevor wir in den Park fuhren wollten wir in der Hakata Station (Hauptbahnhof von Fukuoka) noch Frühstück in der Bäckerei kaufen. Als wir uns grade ein Tablett genommen hatten stürmte eine Japanerin auf uns zu, riss meinen Arm an sich und schrie auf japanisch durch die ganze Bäckerei „Willkommen, ich zeig Euch was es hier gutes gibt“. Die Frau war wahrscheinlich heftig betrunken, sah auch generell nicht so gesund aus und wirkte heftig verwirrt. Sie zog uns durch den halben Laden, zeigte uns heftig viele Sachen, küsste mich auf meine Wangen und drückte Daniel an sich. Daniel meinte direkt nur, dass ich bloss auf meine Wertsachen aufpassen sollte, aber die Frau hat uns nichts geklaut, ich glaub sie war einfach nur heftig hinüber… dieses Verhalten war einfach so unjapanisch und wir fühlten uns danach irgendwie ziemlich eklig ^^. Wenigstens war das Essen gut 😀

Als wir an dem Park ankamen mussten wir noch nicht mals unsere Bahntickets vorzeigen, irgendwie sehr seltsam. Wir zogen uns also Eintrittskarten und jetzt kam uns die beste Idee aller Zeiten: wir mieteten uns Fahrräder!!! Jetzt hatten wir für mehr als drei Stunden Fahrräder, mussten nicht durch diesen weitläufigen Park zu Fuß latschen, es war einfach himmlisch im Vergleich zum 10 km Marsch vom Vortag. Wir radelten also erstmal zum Meer, genossen den himmlischen Ausblick und das unglaublich gute Wetter und schossen unzählige Fotos.

Weiter gings mit dem Rad zum „Wald der Tiere“, dem Streichelzoo innerhalb des Parks. Naja, ich verglich das Ding ja vorher mit dem Kaisergarten, aber im Kaisergarten gibts keine Affen, Känguruhs und Flamingos, oder? Bin grade unsicher, ob es dort nicht doch Flamingos gibt :D. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß den Tieren zuzuschauen, insgesamt gab es drei verschiedene Affenarten, die sich alle sehr über Futter freuten! Warum sind die Deutschen eigentlich nicht so genial wie die Japaner? In Deutschland krieg man das Futter ja immer in so Pappboxen. In Japan zieht man sich das Futter auch aus Automaten, aber die Verpackung ist aus Esspapier!! Also direkt zum Mitverfüttern! Also den Affen hat es echt gut geschmeckt, den Erdmännchen sogar so sehr, dass unter ihnen wilde Kämpfe ausbrachen. Die Känguruhs zu streicheln war wirklich mal eine ganz neue Erfahrung, zum Glück war eins nicht so träge wie die anderen faulen Säcke und lies sich mit unserem Futter herbeilocken.

Weiter ging es mit der Radeltour durch den Park, im Sommer ist der Park mit Sicherheit sehr volll mit spielenden Kindern und so, aber jetzt erinnerte er eher an verlassene Wüstengegenden oder Fallout oder sonstwas 😉 Auch der Freizeitpark wirkte ziemlich verlassen und gruselig, wir ersparten uns also das Riesenrad.

Zurück in Fukuoka nahmen wir uns nochmal mehr Zeit für Canal City und fanden richtig klasse Shops. Einen riesigen Ghibli Store (zum Glück gibts von der Sorte auch noch welche in Tokyo) und einen „Jump!“ Store, passend zum wöchentlichen Manga-Magazin aus dem so bekannte Serien, wie Dragonball, One Piece, Bleach und Deathnote stammen. Also ein absolutes Paradies für mich! Für Daniel waren die ganzen Kitschläden eher nicht so spannend, dafür hatte er seinen Spaß oben in der Spielhalle. Wir zockten natürlich eine Runde Mario Kart und guckten uns alle Neuheiten an Spieleautomaten an, Rambo, Silent Hill und alles andere, was noch laut und schrill ist 😉

Wir schlenderten also zurück zum Hotel, wo wir noch den ganzen Abend Zeit hatten unsere Sachen zu packen, am nächsten Tag gings dann ja auf nach Nagasaki. Im Fernsehen lief noch Flammendes Inferno im Original mit japanischen Untertiteln, ziemlich genial 😀

Wahnsinn, es ist schon Sonntag, die Zeit geht in Japan irgendwie immer schneller um als sonst. Ich hatte gar keine Zeit um Tagebuch zu schreiben, wir waren eigentlich ständig unterwegs.

Jetzt sitzen wir grade im Shinkansen nach Osaka, danach steigen wir dann noch einmal in einen weiteren Shinkansen nach Fukuoka /Hakata um und sind dann heute abend um kurz vor acht hoffentlich da. Insgesamt sind es gute 6,5 Stunden Zugfahrt, aber irgendwie macht uns das überhaupt nix aus 😀

Was haben wir so die letzten Tage gemacht? Tjoa, also Donnerstag waren wir schon ziemlich früh wach und frühstückten erstmal das ganze Zeug was wir am abend vorher eingekauft hatten. Das Wetter hatte sich leider so sehr verschlechtert, dass es die ganze Zeit nur durchnieselte. Aber wir wollten trotzdem unsere Tour durch Tokyo starten, immerhin ging es Freitag ja schon wieder los zu Fumiko.

Wir fuhren also nach Akihabara, ins große Viertel der Elektronik, Videospiele, Mangas und Otakus. Der Regen machte uns eigentlich gar nichts aus, immerhin gibt es in Akihabara so viele Shops in denen man sich stundenlang aufhalten kann. Ich fand direkt noch mehr mögliche Geschenke und Sachen, die ich mir am Ende der Reise eventuell noch zulegen möchte, alle guten Vorsätze vom abend also schon wieder dahin…

Dann ging es erstmal nach Super Potato, Daniels Lieblingsladen in Akiba. Dort gibt es Unmengen an Retro-Videospielen und mittlerweile hat sich der Laden sogar auf 3 Etagen vergrößert. Es gibt eine unglaubliche Auswahl an alten Konsolen, Spieleklassikern oder aber auch Krimskrams rund um Videospiele, also genau das richtige für uns. In der obersten Etage stehen 20 Automaten bereit, alle natürlich mit (Ur-)alten Spielen, dazu gibts dann noch eine Mangaecke, Getränkeautomaten und für alle, die etwas länger dort bleiben wollen, sogar Instant-Ramen zum futtern.

Danach wanderten wir dann durch den Regen nach Ueno, habe ich früher immer öfters gemacht, ich wohnte ja in der Nähe von Ueno und es macht einfach so viel Spaß Tokyo zu Fuß zu erkunden! Im Regen war das ganze natürlich nicht ganz so spaßig, aber auf dem Weg waren ja auch genug andere Geschäfte um wieder ein wenig trockener zu werden. Im Yodobashi (Elektronikgeschäft) interessierte ich mich für eine kleine Tasche für meinen Eeepc. Ich hab schon in Deutschland danach gesucht, aber für 10 Zoll Netbooks ist es echt schwierig eine richtige Tasche zu bekommen. Da gibt es für die kleinen Laptops immer nur diese komsichen Hüllen, die ich schon habe. Ich ging also zum Verkäufer um zu fragen ob mein eeepc auc h wirklich in diese kleine Tasche passen würde. Der gute Mann rannte sofort ein Stockwerk runter in die Laptop Abteilung, nur um das erstmal selber zu überprüfen. Wir folgten ihm ein wenig langsamer und waren sehr erstaunt, dass der eifrige Kerl direkt schon einen der ausgestellten eeepcs ausgekabelt hatte und in die Tasche steckte. Natürlich kaufte ich die Tache dann auch, so viel Arbeitseifer musste ja belohnt werden 😉

Unser Hauptziel in Ueno war aber eigentlich der groooooße Spielzeugladen Yamashiroya. Ich liebe diesen Laden einfach, es gibt dort auf 8 Etagen alles was das Herz begehrt… daniel hat unglaublich viele Fotos gemacht und ich habe schon sehr viele mögliche Mitbringsel gefunden, sehr cooler Laden in dem man locker einen halben Tag verbringen kann.

Wir fuhren erst einmal zurück nach Ikebukuro, der Schlafentzug machte uns doch ziemlich zu schaffen also ruhten wir uns noch einmal eine Stune aus bis dass wir nach Shibuya fuhren. Um halb sieben trafen wir uns mit Christiane am berühmten Hachiko! (Die Hundestatue…)

Christiane ist schon seit Oktober in Japan und macht ein Praktikum bei Abc, also da wo ich auch früher war. Sie wohnt auch ungefähr in der gleichen Ecke wie ich damals. Wir spazierten also ein wenig durch Shibuya und gingen dann lecker Okonomiyaki essen. Das ist auch so ein „Action-Essen“ man kriegt also nicht einfach einen Teller vorgesetzt und spachtelt den dann in sich rein, sondern man muss erstmal was dafür tun. Yakinikku (mit dem integrierten Grill im Tisch) ist auch sowas in der Art.

Bei Okonomiyaki hat man im Tisch vor sich eine Bratplatte, auf der man sowas wie kleine Pfannkuchen braten kann. In Düsseldorf gibt es auch einen super Okonomiyaki Laden, da kriegt man die „japanische Pizza“ aber schon fertig gebraten in einer Pfanne serviert. Normalerweise muss man sich das Ding aber selber braten, es gibt sogar spezielle Techniken und manche Japaner lernen die Kunst des Okonomiyaki sogar in der Schule :D.

Wir stellten uns also ein wenig stümperhaft an, obwohl uns der Kellner ziemlich geholfen hat. Egaaaal geschmeckt hat es trotzdem wunderbar, ich probierte mal die Variante mit gebratenen Nudeln, auch sehr, sehr gut. Christiane überreichte uns auch unsere Hochzeitsgeschenke von ihr und Yuko. Ein unglaublich süßes japanisches Buch zur Hochzeit, was man aber auch wunderbar versteht, wenn man die japanische Sprache nicht beherrscht und ein kleines Puppen-Brautpaar, zu niedlich um es hier zu beschreiben! Ich hoffe ich krieg das mal mit den Bildern in WordPress hin, dann kriegt ihr das auch zu sehen ^^.

Nach dem Okonomiyaki tranken wir noch im bestbesuchtesten Starbucks Japans Matcha Frappucino, naja, zumindest trank ich den leckersten grünen Milchshake der Welt ^^. Das Starbucks Cafe dort liegt direkt an der großen Kreuzung, die man aus jedem Film über Japan kennt und man hat einen tollen Ausblick auf die Menschenmassen, die nach Shibuya stürmen. In diesem Starbucks sind die Fensterplätze so begehrt, dass es sogar Aufpasser gibt, die darauf achten, dass man nicht zu lange an seinem Kaffee festhält. Außerdem gibt es alle Getränke vorsichtshalber nur in der kleinsten Größe.

Am nächsten Morgen wurden wir schon wieder viel zu früh wach, aber wir mussten ja auch unsere Sachen wieder einpacken und uns zum auschecken fertig machen. Heute abend wollten wir zu Fumiko und danach ja auf Rundreise, deshalb hatte ich mit Christiane, dass ich meinen Trolli während der 14 Tage bei ihr lassen könnte. Nachdem wir also noch ein wenig länger im Kimi blieben, in Ruhe frühstückten und noch einige Zeit lang im Internet surften fuhren wir zu Christiane nach Kameari, vollbeladen mit all unseren Habselligkeiten. Zum Glück wusste ich, dass ich die Hälfte der Gastgeschenke am selben Tag noch loswerden würde.

Christianes Appartment war ziemlich niedlich und sie bescherte uns erstmal mit allerlei Süßigkeiten, Mochi und leckerem grünen Tee. Nachdem ich ganz viele Sachen in Christianes Reiserucksack gepackt hätte (eigentlich ihr Handgepäck, aber unglaublich riesig!!) fuhren wir in einem Bus voller japanischer Omas wieder zurück zur Station. Wir aßen noch lecker bei Dannys und hasteten dann zum Bahnhof. Ich hatte mir ja extra eine Verbindung früher herausgesucht, weil wir zweimal umsteigen mussten und ich nicht zu spät zu Fumiko kommen wollte. Wir stürmten also die Treppen hoch, weil wir eigentlich schon eine Minute zu spät waren, aber alle Leute standen noch am Gleis. Andauernd kam eine Durchsage, wow, die Bahn hatte 20 Minuten Verspätung wegen irgendwelcher Personen auf den Gleisen. Da war die ganze Eile ja umsonst. Ich war jetzt wirklich sehr froh, dass wir eine Verbindung früher genommen hatten, jetzt passte alles nämlich perfekt.
Wir lernten noch eine ziemlich nette japanische Dame kennen, die uns unbedingt helfen wollte. Wir unterhielten uns ein wenig und es stellte sich heraus, dass die nette Frau deutsch übers Fernsehen lernte. In Japan gibt es quasi zu jeder Sprache Lernsendungen im Fernsehen oder Radio, mit denen man eigentlich ziemlich gut lernen kann. Die Frau erkannte sofort, dass wir deutsche waren und sprach mit uns darüber, wie schwierig es doch wäre die deutsche Grammatik zu verstehen ^^.

Das Problem an der Fahrt zu Fumiko waren nicht die zwei Umsteige-Aktionen, sondern, dass wir die ganze Zeit stehen mussten. In der verspäteten Bahn war es schon recht voll, aber je näher wir zu den Pendlerstationen in Tokyo kamen, desto voller wurde es. In Yoyogi mussten wir dann in die Odakyu Line einsteigen. Wir hatten uns natürlich einen Express Zug rausgesucht, aber leider nahmen auch unglaublich viele Pendler denselben Zug, so dass wir mit unserem Gepäck einfach keine Möglichkeit hatten zu sitzen. Daniel und ich hatten ja nun drei Rucksäcke angesammelt (meinen Handgepäcksrucksack noch mit dem Reisefüher, dem Laptop und der Kameratasche), dazu dann noch meine Handtasche und den riesigen Beutel für Fumiko.

Als wir dann endlich in Isehara ankamen erwarteten uns schon Fumiko und Lisa wie abgesprochen mit dem Auto. Daniel fuhr jetzt das erste Mal in Japan mit einem Auto mit (einmal Taxi-Fahren zählt jawohl nicht dazu ^^) und er war hellauf von dem Cyber-Car beeindruckt. Familie Takahashi hat schon ein seeeehr cooles Auto. Wir kauften erstmal im großen Ito-Yokado (so ähnlich wie Karstadt, gibts meist in den Vororten) ein, im Untergeschoss gibt es eine riiiiiiesige Lebensmittelabteilung in der wir unzählige Sushi Pakete einpackten.

Fumiko entschuldigte sich vielmals, dass sie keine Zeit gehabt hätte zu kochen, sie geht ja fünf Tage die Woche in einer Schule arbeiten und kommt immer erst spät nach Hause. Die Sushi waren aber exzellent, also gab es gar nichts zu entschuldigen.

Das Haus der Takahashis ist noch tausendmal cooler als der Wagen. Ein richtiges High-Tech Haus mit ganz viel schnickschnack, hat sicher jede Menge Geld gekostet.
Daniel und ich durften im Tatami Zimmer schlafen, ein sehr großer Raum mit Tatami Matten, den Fumiko für Tee-Zeremonien angelegt hat. Sie und ihr Mann Hide sind ein großer Fan davon und ich durfte vor zwei Jahren schonmal an einer Mini-Zeremonie dort teilnehmen.

Fumiko schenkte uns zur Hochzeit ein wunderschönes Tablett aus schwarzem Kirschbaumholz, ich war total begeistert und hoffe, dass Fumiko das auch gemerkt hat. Außerdem hatte sie uns noch einen leckeren Hochzeitskuchen besorgt, mit einer Birnencreme, japanische Keeki sind wirklich ausgesprochen lecker!!!

Der Berg an Omiyage (also Mitbringseln) war gigantisch und erfreute die beiden auch ziemlich. Ich hatte ja sehr viel mitgebracht, Catherine, unsere gemeinsame Bekannte aus Duisburg hatte sehr viel eingekauft und ich bin auch sehr froh, dass wir alles mitbringen konnten! Lisas Milka-Weihnachtsmann hatte zwar etwas unter dem Flug gelitten, aber auch kaputtgedrückt schmeckte er sehr gut ^^.

Wir waren sehr schnell müde, also verschwanden wir schon gegen 11 Uhr ins Tatami Zimmer. Irgendwann wurde ich wach und überlegte wie spät wir es wohl hatten, das Zimmer ist wirklich so unglaublich dunkel, dass man gar nichts mehr mitkriegt. Ich ging zur Toilette und mich traf fast der Schlag, es war schon 9 Uhr!!! Und wir wollten doch eigentlich um kurz vor 10 schon losfahren nach Kamakura! Ich weckte also Daniel und wir duschten Ratzfatz, assen ein sehr leckeres Frühstück und machten uns mit Fumiko und Lisa auf den Weg zum Bahnhof. Nach nur 20 Minuten Bahnfahrt waren wir schon in Kamakura, sonst immer ein anderthalb Stunden Trip von Tokyo aus.

Das Wetter war wieder mal fantastisch! 14 Grad warm und keine einzige Wolke am Himmel. Wir liefen erst einmal zum Strand von Kamakura, ein wunderschönes Fleckchen, wir machten hundert Fotos und hatten ziemlich viel Spaß. Daniel wurde leider etwas von einer Welle erwischt und hatte auf einmal eine Kletschnasse Hose und seine Schuhe hatten auch sehr gelitten. Wenigstens konnten wir ihm in einem der vielen Aloha Shops (Hawai Läden sind sehr oft in Kamakura vertreten) Socken zum Wechseln holen.

Natürlich gingen wir danach erstmal schnurstracks zum großen Buddha, dem berühmten Wahrzeichen von Kamakura. 11,4 Meter hoch, freistehend und immer wieder ein Erlebnis! Natürlich waren Samstags auch viele Touristen vor Ort, aber es war alles noch zu ertragen!
Wir gingen für 20 Yen auch mal in den Buddha hinein, hatte ich damals schon mit Miriam gemacht. Man sieht zwar nicht viel, aber es kostet eben auch nur 20 Yen, das kann man sich dann ja doch nicht entgehen lassen ^^.

Lisa hatte ja schon die ganze Zeit Hunger, daher gingen wir dann nach dem Buddha schnell in einem der unzähligen Restaurants essen. Lecker chinesisches Subuta (Süß-Sauer) und Daniel hatte Ramen mit Gyoza. Gut gestärkt gings dann auf zum nächsten Tempel, dem Haze-Kannon-Dera. Ich war vor zwei Jahren auch schonmal dort, aber der Tempel ist einfach nur riesengroß und wunderschön. Dort gibt es einen tollen Garten und wenn man alle Treppen hochsteigt noch eine riesige Kannon-Hol-Statue und einen fabelhaften Ausblick auf die Kamakura Bucht. Wenn man wieder herunterwandert kann man noch durch eine Höhle gehen, in der man zu verschiedenen Gottheiten beten kann. Je nach Anlass gibt es immer die passende Gottheit 😉

Die 3,5 km Fußmarsch zurück zum Bahnhof ersparten wir uns mal und nahmen die innerstädtische Bahn bis zur Station. Dort gingen wir noch ein Stück die Einkaufsstr. hinauf, aßen lecker Softeis aus Honig und fuhren dann wieder zurück nach Isehara. Wir waren totmüde vom vielen Herumgelatsche und ruhten uns erstmal bei Fumiko aus. Fumiko wirbelte direkt wieder herum, fuhr noch einmal einkaufen und holte Hide vo der Arbeit ab.

Heute gab es lecker Shabu-Shabu zum Abendessen. Schon wieder so ein „Action-Essen“. Hierbei wird eine kleine Gaskochplatte in die Mitte des Tisches gestellt mit einem Topf voll mit leckerer Brühe. Man kann dann selber Gemüse und Fleisch darin kochen, riiiiichtig lecker! Das Fleich darf man nicht zu lange drin lassen, man muss ein wenig Shabu-shabu machen (es hin und herrühren im Topf) und dann in eine Sesamsoße tunken und essen. Wir haben gut eine Stunde lang gegessen und nachher hat Hide uns noch einen Trick gezeigt. Als wir fertig waren hat er Reis in den Topf getan, aufkochen lassen, dann noch ein paar Frühlingszwiebeln hinein und am Ende noch zwei Eier drüber. Dann einfach ein wenig ziehen lassen und tadaaaa, wir hatten noch eine perfekte Mahlzeit, obwohl wir eigentlich schon total satt waren.

Der krönende Abschluss des Abends war dann noch der Film Tonari no Totoro. Daniel und ich sind ja bekennende Fans und Lisa hatte den Film vor kurzem aufgenommen. Hat wie immer irre viel Spaß gemacht den Anime zu gucken, Daniel hatte auch keine Probleme trotz japanischer Sprache, wir haben den Film einfach schon sehr oft gesehen.

An diesem Abend ging es dann noch eher ins Bett, so gegen 10 Uhr war Daniel vollkommen hinüber… Also schnell auf ins schwarze Loch (Tatami ZimmerI), wir schliefen bis 9 Uhr heute morgen…

Nachdem Daniels Schuhe ja durch das Kamakura Meer ein wenig gelitten hatten kauften wir heute noch vor der Fahrt schöne Nike Lederschuhe für ihn für nur 3000 Yen (25 Euro). Auf jeden fall besser als die sandigen und kaputten Dinger, die er grade noch anhat 😉
Tja und jetzt sitzen wir im Shinkansen und sind eigentlich fast schon am Ziel in Fukuoka. Shinkansen fahren ist auf jeden Fall sowas von entspannend. Trotz der langen Fahrt hat man keine Probleme so lange zu sitzen. Die Beinfreiheit ist enorm und auch fürs Gepäck ist genug Platz da. Das tollste an der Fahrt heute war natürlich wieder die Sicht auf den Fuji. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir ihn wirklich lange von der Bahn aus betrachten und natürlich auch ein paar schöne Fotos aus dem Zug heraus schießen. In Fukuoka müssen wir gleich erstmal das Hotel suchen, aber ich denke mal, dass wir schon zurecht kommen werden 🙂

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